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Wettbewerb InnoVET: Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung

Zwei Azubis mit Ausbilder in Werkstatt
© industrieblick - Fotolia.com

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sucht die besten Ideen für eine exzellente berufliche Bildung. Antragsteller sind aufgerufen, ihre Ideenskizzen für attraktive und hochwertige Qualifizierungsangebote einzureichen.

Digitalisierung, neue Technologien, Flexibilisierungen, Globalisierung und demografische Entwicklung verändern den Arbeitsmarkt erheblich. Diese Herausforderungen müssen angegangen werden – von hochqualifizierten Fachkräften. Um sie zu gewinnen, müssen attraktive und hochwertige Qualifizierungsangebote entwickelt werden, die auf dem Arbeitsmarkt Akzeptanz finden und mit anderen höherqualifizierenden Bildungsgängen gleichwertig sind. Sie richten sich an leistungsstarke Jugendliche ebenso wie an Jugendliche, die beim Einstieg in das Berufsleben Schwierigkeiten haben.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet daher im Jahr der Berufsbildung 2019 den Wettbewerb „Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung“ – kurz InnoVET. Mit neuen strukturbildenden Konzepten soll die berufliche Bildung zukunftsfest gemacht und die Gleichwertigkeit dualer und akademischer Bildung unterstrichen werden.

Regionale und/oder branchenspezifische Akteure sollen gemeinsam innovative Aus- und Weiterbildungsangebote entwickeln und erproben – in sogenannten Innovations-Clustern. Dabei müssen sich die zu entwickelnden Ansätze an den Bedarfen des Arbeitsmarktes und der Unternehmen orientieren. Gleichzeitig sollen Anreize für junge Menschen geschaffen werden eine berufliche Aus- oder Fortbildung zu beginnen.

Die Maßnahmen und Strukturideen sollen nachhaltig auf Landes- beziehungsweise Bundesebene etabliert werden können. Daher ist der Wissens- und Ergebnistransfer von besonderer Bedeutung und steht schon zu Beginn einer Projektidee im Fokus.

InnoVET ist offen gestaltet: Der Wettbewerb richtet sich an alle Branchen, Regionen und Partner der beruflichen Bildung. Antragsberechtigt sind berufsbildende Schulen, Unternehmen, Überbetriebliche Ausbildungsstätten (ÜBS), Bildungszentren, Beratungsinstitutionen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Bezugsrahmen ist die duale Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Die Konzepte werden von einer Jury bewertet.

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Wettbewerb InnoVET: Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung