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Transformation von Industrie 4.0 in berufliche Bildung 4.0

Autokarosserie und Tablet
© zapp2photo - Fotolia.com

Anlässlich der Auftaktveranstaltung „Fit in Ausbildung - Perspektive 4.0” in der Industrie- und Handelskammer zu Köln wurde aus der Perspektive eines Berufskollegs mit maschinenbautechnischen Bildungsgängen eine Ausarbeitung zum Themenbereich „4.0“ im Bereich Bildung erstellt. Die Veröffentlichung steht jetzt zum Download zur Verfügung.

Kaum eine Fachzeitschrift aus den Bereichen Wirtschaft, Industrie, Verwaltung oder Bildung geht heute ohne Schlagworte mit der Erweiterung „4.0“ in Druck. Die zugehörigen Artikel versuchen zu erklären, welche Veränderungen sich mit der zunehmenden Digitalisierung einstellen werden. Je nach Zielgruppe in der Leserschaft werden die zu erwartenden Veränderungsprozesse entweder als Bedrohung oder als Chance bewertet: „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“ (Chinesisches Sprichwort)

Jedoch folgen hinter einem Schlagwort „4.0“ in der Titelzeile oftmals auch Artikel, die beim Leser die Hoffnung schüren, dass man mit dem Status-Quo bereits wesentliche Ziele der sogenannten „digitalen Revolution“ erreicht hat. Im Bildungsbereich sind dies zum Beispiel Berichte über Schulen, die ihre Kreidetafeln durch eine digitale Medienausstattung ergänzt oder ersetzt haben. Dieser Schritt ist aber nur ein Etappenziel auf dem Weg zu einer „beruflichen Bildung 4.0“, keinesfalls jedoch der Endpunkt der anstehenden Digitalisierungsprozesse im Bildungssektor.

Pro- und Contra-Diskussionen sowie Widerstände gegen Neuerungen sind für Veränderungsprozesse typisch. Die vorliegende Bestandsaufnahme aus der Perspektive eines Berufskollegs mit maschinenbautechnischen Bildungsgängen möchte einen Beitrag dazu leisten, eine eigene Bewertungsgrundlage zum Themenbereich „4.0“ im Bereich Bildung zu finden.

Weitere Informationen

Download: Lernen in einer digital vernetzten Welt: Transformation von Industrie 4.0 in berufliche Bildung 4.0 (PDF, 1.5 MB)