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Gesetzliche Grundlagen der Berufsausbildung im Betrieb

Ausbilder mit Azubi bei der Arbeit

Die duale Berufsausbildung dient der Persönlichkeitsentwicklung und der gesellschaftlichen Teilhabe junger Menschen sowie der Sicherung der Beschäftigungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Mit dem Themenschwerpunkt "Gesetzliche Grundlagen der Berufsausbildung im Betrieb" werden Unternehmen und ihr Ausbildungspersonal mit den wichtigsten Regeln und Anforderungen der betrieblichen Berufsausbildung vertraut gemacht und zu einer modernen und erfolgreichen Planung, Organisation und Durchführung der Berufsausbildung befähigt.

Übersicht

Ziele und Lernorte der Berufsausbildung - Gesetze und rechtliche Bestimmungen

Ziele und Lernorte der Berufsausbildung - Gesetze und rechtliche Bestimmungen

Die Berufsausbildung dient der Vermittlung der beruflichen Handlungskompetenz und findet an verschiedenen Lernorten statt. Die gesetzlichen Grundlagen der Berufsbildung sind vor allem im Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung zu finden.

Voraussetzungen für den Ausbildungsbetrieb

Voraussetzungen für den Ausbildungsbetrieb

Welche Voraussetzungen Unternehmen erfüllen müssen, um ausbilden zu können, regelt das Berufsbildungsgesetz. So muss die Ausbildungsstätte für die Ausbildung geeignet sein. Gleiches gilt für das verantwortliche Ausbildungspersonal. Hier wird die persönliche und fachliche Eignung vorausgesetzt.

Begründung des Ausbildungsverhältnisses

Begründung des Ausbildungsverhältnisses

Berufsausbildungsvertrag, betrieblicher Ausbildungsplan, Wahlqualifikationen, ärztliche Erstuntersuchung bei Minderjährigen, Probezeit – viele Vorgaben des Gesetzgebers sind zu Beginn der Ausbildung für einen erfolgreichen Start zu berücksichtigen.

Pflichten des Auszubildenden

Pflichten des Auszubildenden

Welche Pflichten und Rechte ein Auszubildender im Rahmen seiner betrieblichen Berufsausbildung hat, ist vor allem im Berufsbildungsgesetz geregelt. Neben dem richtigen Verhalten in Betrieb und Berufsschule werden auch aktuelle Themen, wie die private Handynutzung im Betrieb besprochen.

Pflichten des Ausbildenden

Pflichten des Ausbildenden

Die Hauptaufgabe des Ausbildenden ist die Vermittlung der beruflichen Handlungskompetenz, die zum Erreichen des Ausbildungsziels erforderlich ist. Zudem muss er die benötigten Ausbildungsmittel bereitstellen, sowie die Vergütung, die Arbeitszeiten und Freistellungen regeln.

Modifikationen der Ausbildungsdauer

Modifikationen der Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer kann auf Antrag bei der zuständigen Stelle verkürzt oder verlängert werden. Während die Verlängerung zumeist bei Mängeln in der Ausbildung oder der Leistungsschwäche des Auszubildenden genutzt wird, liegt der Grund für eine Verkürzung oft in einem höheren Schulabschluss.

Störungen im Ausbildungsverhältnis

Störungen im Ausbildungsverhältnis

Störungen in der Ausbildung sind keine Seltenheit. So liegt die Vertragslösungsquote bei circa 25 Prozent. Auch wenn ein Großteil der Auszubildenden ihre Ausbildung in einem anderen Betrieb oder einem anderen Beruf fortsetzen, sollten die Konsequenzen einer Abmahnung oder Kündigung bedacht werden.

Datenschutz in der beruflichen Bildung

Datenschutz in der beruflichen Bildung

Mit der Digitalisierung in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und in den Betrieben nimmt die Bedeutung des Datenschutzes auch in der Berufsausbildung immer mehr zu. Besonders das seit dem 25.05.2018 geltende Datenschutzrecht hat Auswirkungen auf den Datenschutz in der beruflichen Bildung.

Beendigung des Ausbildungsverhältnisses

Beendigung des Ausbildungsverhältnisses

Manchmal muss die Ausbildung vorzeitig beendet werden. Was ist dann zu beachten? Und was bedeutet es, wenn der Azubi ein qualifiziertes Zeugnis wünscht? Doch auch bei einem regulären Ende des Ausbildungsverhältnisses durch Zeitablauf oder das Bestehen der Abschlussprüfung ist einiges zu beachten.