X
Logo

Entwicklung einer zentralen Onlineplattform für die berufliche Weiterbildung

Schild "Zukunft sichern - Weiterbildung"
© kamasigns - Fotolia.com

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales startet zusammen mit Tech4Germany die Entwicklung einer zentralen Online- und Daten-Plattform für die berufliche Weiterbildung. Die Plattform soll durch eine zielgerichtete Navigation den Online-Einstieg in den Weiterbildungsmarkt erleichtern.

Die deutsche Weiterbildungslandschaft ist vielfältig. Darin liegt eine große Chance für bedarfsgerechtes, lebensbegleitendes Lernen. Gleichzeitig kann es aufwendig und langwierig sein, ein individuell passendes Weiterbildungsangebot und Fördermöglichkeiten zu finden. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales startet daher in Zusammenarbeit mit Tech4Germany die Entwicklung einer zentralen Online- und Daten-Plattform für die berufliche Weiterbildung. Ziel der Plattform ist es unter anderem, weiterbildungsinteressierten Personen, Beschäftigten und Personalverantwortlichen in Unternehmen den Online-Einstieg in den Weiterbildungsmarkt durch eine zielgerichtete Navigation zu erleichtern. Der Zugang zu den entsprechenden staatlichen Fördermöglichkeiten soll vereinfacht sowie die Kompetenzanalyse und -entwicklung intelligent unterstützt werden. Dafür werden Nutzerinnen und Nutzer im Rahmen einer agilen Vorgehensweise eng in den Entwicklungsprozess einbezogen. Das BMAS wird den Prototyp der Plattform Ende Oktober 2019 vorstellen.

Die Online- und Datenplattform des BMAS ist Teil der Umsetzung der Nationalen Weiterbildungsstrategie, die BMAS und BMBF gemeinsam mit dem BMWi, den Ländern, Sozialpartnern und der Bundesagentur für Arbeit erarbeitet und am 12. Juni 2019 öffentlich vorgestellt haben.

Tech4Germany ist eine Digitalisierungsinitiative in Kooperation mit dem Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) und unter der Schirmherrschaft des Chefs des Bundeskanzleramts, Bundesminister Prof. Dr. Helge Braun. Im Rahmen eines Fellowship-Programms unterstützt Tech4Germany die Bundesregierung bei der Umsetzung von Digitalprojekten.

(Quelle: Meldung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 13.08.2019)