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DIHK veröffentlicht Strategiepapier zur Stärkung des Prüferehrenamtes

Prüfungssituation
© Syda Productions - Fotolia.com

Mehr als 150.000 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer engagieren sich allein bei den Industrie- und Handelskammern in über 30.000 Prüfungsausschüssen. Wie ihre Leistungen stärker ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und für die Zukunft gesichert werden können, beschreibt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einem Strategiepapier.

Ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer führen jährlich über 600.000 Zwischen- und Abschlussprüfungen in der Ausbildung, über 60.000 Prüfungen in der Höheren Berufsbildung und über 70.000 Ausbildereignungsprüfungen durch. Zudem arbeiten etwa 3.000 Prüferinnen und Prüfer unentgeltlich in den zentralen IHK-Aufgabenerstellungseinrichtungen mit.

Häufig stehen diese Leistungen im Schatten der öffentlichen Aufmerksamkeit und die erforderliche Bereitschaft von Unternehmen und Berufsschulen, Prüferinnen und Prüfer für ihre ehrenamtliche Aufgabe freizustellen, wird oft nicht hinreichend gewürdigt.

Ein jetzt vom DIHK-Bildungsausschuss veröffentlichtes Strategiepapier nennt Hintergründe, Herausforderungen sowie Handlungsfelder und beschreibt, wie es gelingen kann, die Wertschätzung des Prüferehrenamtes zu erhöhen.

In dem Papier geht es unter anderem darum, wie der Aufwand für Prüfungen in praktikablen Grenzen gehalten werden kann, welche Chancen die Digitalisierung bietet und wie sich rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen, insbesondere bei der anstehenden Novellierung des Berufsbildungsgesetzes, verbessern lassen.

Die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften, Berufsschulen und Verbänden wird ebenso thematisiert wie die Notwendigkeit, bei Betrieben und Berufsschulen für Freistellung zu werben, der Austausch von Good Practices oder die Nutzung der Potenziale Älterer.

Weitere Informationen

DIHK-Strategiepapier "Prüferehrenamt stärken – Berufliche Bildung sichern" (PDF, 1.3 MB)

Quelle: DIHK