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Auszeichnung für besondere Ausbildungsleistungen im Handwerk

Elektroinstallation
© industrieblick - Fotolia.com

Der „Heribert-Späth-Preis für besondere Ausbildungsleistungen im Handwerk“ ging 2018 an Klaus Finger, den Geschäftsführer der Elektro Breitling GmbH aus Holzgerlingen bei Stuttgart. Sein ganzheitlicher „Masterplan“ zur Positionierung seines Unternehmens mit rund 150 Mitarbeitenden und 15 Auszubildenden als starke Arbeitgebermarke in der Region hat die Jury überzeugt.

Über Schulpatenschaften verdeutlicht Finger die Attraktivität und Vielfalt des Handwerks. Im Projekt „Licht für Afrika“ etwa bauen Auszubildende gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Solarlampen für Kinder in Afrika. Im Projekt „Smart Home“ experimentieren Auszubildende und Schüler mit neuen Technologien, und im Projekt „Bewerbertraining“ bereiten sich Abschlussklassen auf die anstehende Bewerbungsphase vor. Zudem richtet sich das firmeneigene Ausbildungszentrum insbesondere an Schülerinnen und Schüler in der Berufsorientierung und an Berufsstarter.

Die Aus- und Weiterbildung geht der Betrieb systematisch und langfristig an. Alle Auszubildenden und Mitarbeitenden erhalten eine „Skill-Card“, mit der sie Punkte für absolvierte Bildungsangebote sammeln. So wird gemeinsam sichergestellt, dass die Angestellten fachlich am Puls der Zeit bleiben.

Eine eigens entwickelte „Cross Media-Kampagne“, die die Vorteile eines Berufseinstiegs im Handwerk in den Fokus stellt, begleitet die Aktivitäten mit einem eigenen Internetauftritt, einer eigenen Ausbildungsbroschüre und gezielten Werbeaktionen.

Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle (Saale) und Vorsitzender der Mitgliederversammlung der Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk, lobt das besondere Engagement des Betriebes in seiner Laudatio: "Klaus Finger beschreitet innovative Wege bei der Nachwuchsgewinnung und bietet jedem Mitarbeiter attraktive Karrierewege. Es sind solche Betriebsinhaber, die den hohen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stellenwert des deutschen Handwerks unterstreichen."

(Quelle: Meldung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, ZDH)