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Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung: Europäischer Mobilitätsbenchmark erreicht

Zwei Auszubildende betrachten einen Globus
© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Im Programm Erasmus+ wurden in der Mobilität der Berufsbildung im Jahr 2018 fast 1.500 Stipendien mehr bewilligt als noch im Jahr zuvor, im Programm AusbildungWeltweit waren es 214 mehr als noch 2017. Damit wurde der Europäische Mobilitätsbenchmark von 6 Prozent in Deutschland erreicht.

Aus der Mobilitätsstudie „Auslandsaufenthalte in der Berufsausbildung 2017“ geht hervor, dass im Jahr 2017 5,3 Prozent der Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung im Rahmen ihrer Ausbildung einen internationalen Lernaufenthalt realisiert haben. Geht man einerseits davon aus, dass sich die privat finanzierten Auslandsaufenthalte und bestehenden Förderprogramme durchschnittlich weiter entwickelt haben und berücksichtigt andererseits, dass es in AusbildungWeltweit und Erasmus+ einen deutlichen Anstieg gegeben hat, so lässt sich ein aktueller Wert für 2018 abschätzen.

Demnach sind 6,3 Prozent aller Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Erstausbildung international mobil gewesen. Der 2011 definierte europäische Mobilitätsbenchmark in der Berufsbildung besagt, dass im Jahr 2020 im Durchschnitt aller Mitgliedstaaten 6 Prozent der Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Erstausbildung internationale Erfahrung gesammelt haben sollen. Ein europäischer Durchschnittwert wurde bisher nicht ermittelt, Deutschland hat diesen Zielwert für sich genommen hiermit aber bereits im Jahr 2018 erreicht. Erasmus+ und AusbildungWeltweit haben dazu einen entscheidenden Beitrag geleistet.

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