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Als Azubi nach Irland: Auslandsaufenthalte realisieren

Sieghard von Alvensleben bei der Reparatur einer Landmaschine
© Sieghard von Alvensleben

Immer mehr Auszubildende absolvieren einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland. So haben 2017 bereits über 30.000 junge Menschen wertvolle Arbeitserfahrungen außerhalb Deutschlands gesammelt. Und davon profitieren nicht nur die Azubis selbst, sondern auch die Unternehmen.

Denn während ihrer Zeit im Ausland stärken die Jugendlichen nicht nur ihre Fachkompetenz, sondern auch ihre personale Kompetenz. Sie verbessern ihre Fremdsprachenkenntnisse, lernen den Arbeitsalltag in einem neuen Umfeld kennen und knüpfen Kontakte zu Land und Leuten. Nach dem Auslandsaufenthalt erleben viele Unternehmen ihre Auszubildenden als fachlich versierter, selbstständiger und teamfähiger. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung ist das natürlich eine tolle Möglichkeit die Berufsausbildung moderner zu gestalten.

Damit sich ein Aufenthalt für alle Beteiligten lohnt, ist zuvor eine gründliche fachliche und organisatorische Vorbereitung notwendig. Wie diese gelingen kann, zeigt das Programm des in Spelle ansässigen Landmaschinenherstellers Krone in Kooperation mit der Berufsbildenden Schule des Landkreises Osnabrück – Brinkstraße. Das emsländische Familienunternehmen entsendet jedes Jahr drei bis vier Auszubildende für bis zu sechs Wochen ins Ausland – entweder über das Erasmus+-Programm oder auch in Eigeninitiative.

Der Erklärfilm zeigt exemplarisch, wie Ausbildungsverantwortliche Auslandsaufenthalte planen und durchführen können. Dafür begleiten wir einen Auszubildenden vor seinem fünfwöchigen Arbeitseinsatz in Irland – von der fachlichen Vorbereitung an den Maschinen bis hin zur organisatorischen Vorbereitung im Betrieb. Und natürlich fragen wir auch via Skype nach, wie es ihm vor Ort ergeht.