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Das Erasmus-Programm der Europäischen Union wird 30

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Das Erasmus-Programm wurde 1987 ins Leben gerufen, um den Austausch von Studierenden in Europa zu fördern. Fast 1,3 Millionen Studierende haben über Erasmus für eine Zeit in einem anderen europäischen Land studiert. Das Förderangebot ist sukzessive für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler, für die Erwachsenenbildung und die außerschulische Jugendarbeit ausgeweitet worden.

Mit Erasmus+ besteht seit 2014 ein gemeinsames EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Bis 2020 werden europaweit mehr als vier Millionen Menschen aus Hochschule, Schule, Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit und Sport mit Erasmus+ Auslandserfahrung gesammelt haben. Damit fördern die europäischen Bildungsprogramme seit 30 Jahren Lehren und Lernen, interkulturelle Begegnung und Zusammenarbeit in Europa.

Dies würdigen am 24.01.2017 Bundesbildungsministerin Johanna Wanka, Bundesjugendministerin Manuela Schwesig, die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Susanne Eisenmann und EU-Bildungskommissar Tibor Navracsics mit einer Festveranstaltung in Berlin. Auch die vier Nationalen Agenturen, die Erasmus+ in Deutschland umsetzen, hielten mit Filmen und Gesprächsrunden einige Highlights aus der 30- jährigen Geschichte der europäischen Bildungsprogramme bereit.

Erasmus+ ist von 2014 bis 2020 mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Das Programm zielt drauf ab, Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Kinder- und Jugendhilfe zeitgemäß und international auszurichten.

 

Weitere Informationen

www.erasmusplus.de

Pressemitteilung 005/2017  des BMBF vom 24.01.2017