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Mehr Geld für berufliche Talente - Das Weiterbildungsstipendium feiert Jubiläum

© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Seit 25 Jahren fördert das Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) engagierte Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung bei der weiteren Qualifizierung. Das Stipendium kann für berufsbezogene Weiterbildung eigener Wahl genutzt werden. Ab 2017 werden die Förderleistungen des Stipendienprogramms deutlich erhöht.

Das sind die Neuerungen: Die maximale individuelle Förderhöhe steigt von aktuell 6.000 Euro ab Jahresbeginn 2017 auf 7.200 Euro. Das ist ein Plus von 20 Prozent. Zudem kann das Weiterbildungsstipendium künftig nicht nur für Lehrgangskosten verwendet werden, sondern auch für Prüfungskosten. Neu ist auch der "IT-Bonus": In Zukunft können Stipendiatinnen und Stipendiaten 250 Euro Zuschuss für die Anschaffung eines Computers erhalten.

Um ein Weiterbildungsstipendium bewerben können sich junge Fachkräfte, die in einer Berufsausbildung und in der Berufspraxis hervorragende Leistungen gezeigt haben. Wer nach der Ausbildung noch mehr erreichen will, kann mit Unterstützung des Stipendiums in der beruflichen Entwicklung einen großen Schritt vorankommen. Gefördert werden fachliche Weiterbildungen, wie etwa die Vorbereitungskurse für die Meister- und Techniker- oder Fachwirtsqualifikationen. Das Stipendium kann aber auch für fachübergreifende Lehrgänge genutzt werden, wie Softwarekurse oder Intensivsprachkurse. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch die Förderung eines berufsbegleitenden Studiums möglich. Die Förderung läuft über maximal drei Jahre.

 

Weitere Informationen

BMBF-Pressemitteilung 119/2016

Webseite des BMBF zum Weiterbildungsstipendium

www.weiterbildungsstipendium.de