X
Logo

Vom Schutzdach zum Nutzdach

Neue Ausbildungsordnung für Dachdecker und Dachdeckerinnen

Dachdecker bei der Arbeit
© HF.Redaktion

Um den modernen Anforderungen zu entsprechen, hat das BIBB den traditionsreichen Beruf gemeinsam mit den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis auf den neuesten Stand gebracht.

Durch die Förderung von erneuerbaren Energien und neue technologische Entwicklungen haben Kompetenzen beim Einbau von Fotovoltaik- und Solarthermieanlagen für den Beruf mittlerweile die gleiche elementare Bedeutung wie das Decken und Abdichten von Dächern und das Anbringen von Außenwandbekleidungen. Dächer entwickeln sich so von reinen Schutzdächern hin zu ganzheitlichen Nutzflächen.

Zunehmend kommt es zu Spezialisierungen der Betriebe, die dadurch zukünftig bedarfsgerechter ausbilden können. Gleichzeitig muss jedoch die Flexibilität der Gesellen und Gesellinnen sichergestellt werden. Dies wird erreicht, indem zum einen unverzichtbare Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten von Dachdeckern und Dachdeckerinnen in der Ausbildungsordnung definiert und zum anderen inhaltliche Gestaltungsfreiheiten für die Praxis gelassen werden. So können zusätzliche Qualifikationen ebenso wie derzeit noch nicht absehbare Entwicklungen in die Ausbildung integriert werden. Eine Spezialisierung der Ausbildung kann in den Schwerpunkten Dachdeckungs-, Abdichtungs-, Außenwandbekleidungstechnik, Energietechnik an Dach und Wand sowie Reetdach-Technik erfolgen.

Die neue Ausbildungsordnung tritt am 1. August in Kraft.


Weitere Informationen:

„Vom Schutzdach zum Nutzdach“ (Pressemitteilung des BIBB vom 19.07.2016)

Mehr zur novellierten Ausbildungsordnung "Dachdecker/Dachdeckerin"finden Sie unter
www.bibb.de/neue-berufe