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Ausbildung von Flüchtlingen: Integrationsgesetz schafft Rechtssicherheit für Flüchtlinge und für Unternehmen

Sprachtraining für Flüchtlinge
© Frank Gärtner - Fotolia.com

Über die Hälfte der Flüchtlinge sind unter 25 Jahre, etwa zwei Drittel sind unter 34 Jahre alt. Für sie ist eine Berufsausbildung eine echte Zukunftschance. Das neue Integrationsgesetz soll dazu beitragen, die Integration der Flüchtlinge durch mehr Angebote an Integrationskursen, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten zu erleichtern. Gleichzeitig beschreibt es die Pflichten der Asylsuchenden.

Das Integrationsgesetz, dem der Bundesrat jetzt zugestimmt hat, enthält einige Neuerungen zur Berufsorientierung und Berufsausbildung für Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive. So erhalten Auszubildende nach dem Gesetz beispielsweise eine Duldung für die Gesamtdauer der Ausbildung. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhalten sie dann eine Duldung für weitere sechs Monate, um einen Arbeitsplatz zu suchen. Wer nach erfolgreichem Abschluss einer Ausbildung eine Beschäftigung aufnimmt, erhält ein Aufenthaltsrecht für zwei Jahre. Wird die Ausbildung abgebrochen, wird eine Duldung für sechs Monate zur Suche eines neuen Ausbildungsplatzes erteilt. Die bisherige Altersbegrenzung für Geduldete von 21 Jahren für den Beginn der Ausbildung wird aufgehoben. Darüber hinaus wird die Ausbildungsförderung stärker für junge Flüchtlinge geöffnet.

Mit dem neu eingerichteten Internetportal "Integration hilft allen. Deutschland kann das." informiert die Bundesregierung umfassend über die Integrations- und Flüchtlingspolitik. 


Weitere Informationen:

Integrationsgesetz setzt auf Fördern und Fordern

Internetportal www.deutschland-kann-das.de

Themenseite „Flüchtlinge ausbilden“ auf foraus.de