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Planmäßig ausbilden im Kleinbetrieb

Ausbilder und Auszubildende
© Wavebreakmedia Ltd / Thinkstock

Fast die Hälfte aller Ausbildungsverhältnisse findet man in kleineren Betrieben bis hin zu Kleinstbetrieben. Ausbildung in Kleinbetrieben unterscheidet sich in wichtigen Merkmalen von größeren Unternehmen oder Großbetrieben. Hier finden Sie Informations- und Arbeitsmaterialien zur Planung und Durchführung der Berufsausbildung in Kleinbetrieben.

Der Paragraf 14, Absatz 1.1 BBiG verpflichtet Ausbildungsbetriebe „die Berufsausbildung in einer durch ihren Zweck gebotenen Form planmäßig, zeitlich und sachlich gegliedert so durchzuführen, daß das Ausbildungsziel in der vorhergesehenen Ausbildungszeit erreicht werden kann“. In den Lehrgängen zur Vorbereitung auf die Prüfung der AEVO wird eine Systematik der Ausbildungsplanung vermittelt, die sich meistens an der Struktur größere Betriebe orientiert. Bestandteil dieser Ausbildungsplanung ist die „Versetzung“.

Kleinere Betriebe bis hin zu Kleinstbetrieben weisen eine andere Abteilungsstruktur auf und können Versetzungen in der Ausbildungsplanung in dieser Form nicht berücksichtigen. Kleinbetriebe und Kleinstbetrieb haben dagegen Vorteile für das Lernen in Arbeitsprozessen, beispielsweise können Auszubildende in diesen Betrieben durch ihre Mitarbeit umfassende Arbeitsabläufe kennenlernen, haben eher Kontakt zu Kunden und werden früh mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut.

Die Information „Planmäßig ausbilden im Kleinbetrieb“ zeigt in vier Teilen, wie Kleinbetriebe und Kleinstbetriebe ihre Vorteile planmäßig für eine gute Ausbildung nutzen können:

  1. Ausbildungsplan erstellen
    Der Informationsteil „Ausbildungsplan“ hat die Schwerpunkte: Welcher rechtliche Rahmen für die betriebliche Ausbildung besteht? Was sind die Grundlagen für die Ausbildungsplanung? Wie erstelle ich einen Ausbildungsplan? Wie sichere ich die Vollständigkeit des Ausbildungsplans?

    Download PDF-Dokument "Ausbildungsplan erstellen"
  2. Mit einem Lernpass ausbilden
    Der Informationsteil: „Lernpass“ hat die Schwerpunkte: Warum setze ich einen Lernpass ein? Wie erstelle ich einen Lernpass, der sich an typischen betrieblichen Arbeitsaufträgen orientiert? Wie lege ich Kontrollziele und Kontrollkriterien für einen Lernpass fest? Wie kontrolliere ich mit dem Lernpass Lernerfolge und steuere die Lernfortschritte? Wie optimiere ich einen Lernpass?

    Download PDF-Dokument "Mit einem Lernpass ausbilden"
  3. Mit Lernbögen aktivierend anleiten
    Der Informationsteil „Mit Lernbögen aktivierend anleiten“ bietet neben der Begriffsklärung und der Erläuterung des Einsatzes von Lernbögen vier Lernbögen für unterschiedliche Arbeitsaufträge zum Download an. Diese Lernbögen können unverändert genutzt oder bei Bedarf an besondere betriebliche Anforderungen angepasst werden.

    Download PDF-Dokument "Mit Lernbögen aktivierend anleiten"

    Hier können Sie die Lernbögen herunterladen:
    Erarbeitung von Arbeitsschritten
    Vermeidung von Fehlern
    Beschreibung von Arbeits- und Leistungsprozessen
    Vorbereitung von Projektarbeiten
  4. Mit Arbeitsaufträgen motivieren
    Der Informationsteil „Mit Arbeitsaufträgen motivieren“ hat die Schwerpunkte: Wie gestalte ich einen Arbeitsauftrag besonders lernwirksam? Inwiefern kann ich durch die Regulierung der Aufgabenschwierigkeit Erfolgserlebnisse für den Azubi fördern? Wie erteile ich am besten größere Arbeitsaufträge? Was sollte ein Abschlussgespräch beinhalten? Wie gehe ich am besten mit Fehlern um?

    Download PDF-Dokument "Mit Arbeitsaufträgen motivieren"

Die vier Informationsteile folgen einem gemeinsamen Konzept, können sowohl einzeln als auch in beliebiger Reihenfolge bearbeitet werden.
Wenn Sie an der gesamten Information interessiert sind, dann können Sie mit dem Teil „Einen Ausbildungsplan erstellen“ beginnen. Wenn Sie an der Veränderung einer laufenden Ausbildung interessiert sind, könnten Sie mit dem Abschnitt „Mit Arbeitsaufträgen motivieren“ beginnen.