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Mehr Ausbildungsverträge in Metall- und Elektroberufen

Azubis in Metallberuf
© goodluz- Fotolia.com

In den industriellen Metall- und Elektroberufen (M+E-Berufen) gab es 2018 erneut einen starken Zuwachs an Ausbildungsverträgen. Insgesamt 78.127 neue Verträge wurden bis zum Jahresende abgeschlossen. Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren.

Nach Angaben des Gesamtverbandes der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie (Gesamtmetall) erhöhte sich die Anzahl der Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent (2017: 73.882 Verträge). Sie stellt damit einen neuen Rekord dar. Insbesondere die Berufe der Informations- und Kommunikationstechnik legten mit 13,4 Prozent auf 16.341 Verträge zu (2017: 14.412 Verträge). Das zeigt den steigenden Bedarf an IT-Spezialisten für Digitalisierung und Industrie 4.0. Die meisten Verträge gab es bei den Fachinformatikern (14.910), den Industriemechanikern (12.816) und den Mechatronikern (8.237).

Nach Aussage von Gesamtmetall-Präsident Dr. Rainer Dulger nehmen die Unternehmen in der Metall- und Elektro-Industrie die Herausforderungen der Digitalisierung an und setzen auf die Ausbildung des Nachwuchses. Obwohl sie sogar noch mehr ausbilden, konnten die Betriebe allerdings rund 10 Prozent bzw. 8.000 Ausbildungsplätze nicht besetzen, da sie keine geeigneten Bewerber fanden.

Die M+E-Betriebe bilden derzeit rund 200.000 junge Menschen aus und investieren hierfür jährlich rund vier Milliarden Euro. Laut Dulger bilde die Ausbildung in den M+E-Berufen bereits die Anforderungen für die Industrie 4.0 ab und sei daher genau richtig, um die Welt von morgen zu gestalten.

Quelle: Pressemitteilung des Gesamtverbandes der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V. (Gesamtmetall) vom 08.04.2019