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Diskussionspapier der IG Metall zur dualen Kompetenzprüfung

Kreidetafel mit Beschriftung: Prüfung
© FM2 - Fotolia.com

Eine wachsende Unzufriedenheit mit der beruflichen Abschlussprüfung ist für die IG Metall Anlass, eine Diskussion zur Zukunft der Prüfung anzustoßen. Der Prüferberaterkreis der IG Metall hat ein Diskussionspapier mit dem Titel "Duale Kompetenzprüfung" erarbeitet. Der Beraterkreis besteht aus Ausbildern und Experten im Prüfungswesen.

Nach den Beobachtungen des Beraterkreises geraten die Abschlussprüfungen der dualen Berufsausbildung zunehmend unter Druck. Die zuständigen Stellen klagen über Probleme, die Prüfungsausschüsse zu besetzen. Die Prüfenden bemängeln die hohe zeitliche Belastung durch Prüfungen und klagen zunehmend über Freistellungsprobleme. Die Betriebe beanstanden die teilweise sehr teuren Prüfungen.

Auszubildende und Betriebe führen oftmals spezielle Prüfungsvorbereitungskurse über mehrere Wochen durch, das kostet wertvolle Ausbildungszeit und das trainierte hat oft nicht unmittelbar mit dem beruflichem Handeln zu tun. Es wird oftmals nur für eine spezielle Prüfung gelernt, nach der Prüfung ist dann vieles schnell wieder verloren. Und nicht zuletzt, tragen die Berufsschulen als dualer Partner zur Ausbildung bei und leisten viel für Prüfungen, werden aber beim Berufsabschluss nicht hinreichend berücksichtigt.

Weitere Informationen

Das Papier kann in einer Kurz- und einer Langfassung vom Berufsbildungsportal WAP der IG Metall heruntergeladen werden.