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Selbständigkeit fördern / Mitdenken

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  • Selbständigkeit fördern / Mitdenken

    Hallo zusammen

    In der Hoffnung auf einige Lösungsvorschläge wende ich mich mal an euch.

    Wir haben einen Auszubildenden im 2 Lehrjahr.
    Grundsätzlich ist er, was das Soziale angeht, für sein Alter ziemlich weit. Er ist zwar ab und an etwas schüchtern und getraut sich den direkten Kundenkontakt noch nicht wirklich zu, aber das kommt schon noch.
    Den Mitarbeitern und Chefs gegenüber ist er steets höflich und korrekt. Im Team kann er auch schon ziemlich gut seine Meinung vertreten, wenn er sich 100% sicher ist, dass er recht hat.
    Er ist pünktlich, freundlich und hat eine sehr exakte und genaue Arbeitsweise.

    Was ihm aber fehlt ist die Selbständigkeit. Und da bin ich langsam am verzweifeln und weiss nicht wie ich ihm das noch beibringen soll. Oder wie ich das fördern soll.

    Ich nenn euch mal einige Beispiele um klar zu machen, was ich meine.

    Wir hatten vor ca. 3 Wochen eine Falschlieferung eines Ersatzteiles. Das kommt ab und an vor und ist nicht weiter tragisch. Ich habe unseren Azubi gebeten, das falsch gelieferte Teil wieder in der selben Kiste zu verpacken und den Adresskleber, welcher dem Paket beilag, draufzukleben und das Paket anschliessend ins Sekretariat zu bringen. Dort werden die Pakete jeden Abend abgeholt. Ich habe ihm also den Auftrag gegeben und musste anschliessend kurz weg wegen eines Kundentermines. Als ich zurückkam stand die Schachtel immer noch auf dem Tisch. Nicht zugeklebt und das Ersatzteil nicht verpackt. Ich habe den Azubi angesprochen und gefragt, warum diese Aufgabe noch nicht erledigt sei. Seine Antwort war, dass das Verpackungsmaterial (Luftpolsterfolie) nirgends zu finden sei und er somit nichts gehabt habe, um das Teil zu polstern. Da fragte ich ihn, ob er denn schon im Lager (wir bewahren da alle Kartonschachteln und Verpackungsmaterial für genau solche Fälle auf) nachgeschaut habe. Er meinte ja aber da habe es nichts passendes. Da ich mir dies beim besten Willen nicht vorstellen konnte, ging ich mit ihm ins Lager um nachzuschauen. Da stand eine grosse Kartonkiste voll mit solcher Luftpolsterfolie. Er meinte, dass er die nicht hätte nehmen können, da sie zu gross sei. Ich sagte darauf, dass er sich ja ein Stück hätte abschneiden können. Seine Reaktion «Aha, ja dann werde ich das so machen». Ich hätte nichts gesagt, wenn das sein erster Tag gewesen wäre. Der Junge ist aber seit 1.5 Jahren in unserem Betrieb und er weiss, wo wir die Schachteln aufbewahren und wo das Verpackungsmaterial. Und er hat schon zig mal zugeschaut (oder hat es auch selbst erledigt) wenn wir bei den Retoursendungen Verpackungsmaterial aus dem Lager geholt haben.
    Sind jetzt da meine Erwartungen etwas hoch, wenn ich erwarte, dass er selbst auf die Idee kommt, sich da etwas Luftpolsterfolie abzuschneiden?


    Kürzlich habe ich ihm erklärt, wie man im System Teile bestellt. Wir haben eine spezielle Software dafür. Jedes Teil hat eine bestimmte Nummer. Anhand dieser Nummer lassen sich die Teile im System finden und direkt bestellen. Ich habe mich mit ihm an den PC gesetzt und ihm anhand eines Teiles erklärt wie das Ganze funktioniert. Der Azubi hat sich auch fleissig Notizen gemacht. Das zweite Teil hat er dann bestellt. Ich bin neben ihm gesessen und hab ihm auf die Finger geschaut. Das hat auch wunderbar geklappt. Auch das dritte Teil.
    Dann hab ich ihm gesagt, er soll die anderen 3 auch gleich bestellen, mir aber dann, bevor er die Bestellung abschickt, noch den Bestellschein zur Überprüfung geben.
    Ich hab ihn dann am PC machen lassen. Etwa 10 Minuten später hab ich den Azubi wieder in der Werkstatt gesehen an einem Auto. Ich hab ihn gefragt, ob er die Teile bestellt habe und wo denn der Bestellschein zur Kontrolle sei. Er sagte er hätte nichts bestellt. Auf die Frage warum kam die Antwort, er hätte die Nummer nicht gefunden. Also bin ich mit ihm zurück ins Büro um mit ihm die Bestellung abzuschliessen. Die 3 Teile lagen noch genau so auf dem Tisch, wie ich sie hingelegt hatte. Der Azubi zeigte nur auf die Teile und meinte «siehst du da sieht man keine Nummern». Das hat auch gestimmt. Die Teile lagen so auf dem Tisch, dass man die Serienummer nicht sehen konnte. Hätte man die Teile aber in die Hand genommen und sie umgedreht, hätte man die Nummer gesehen.
    Als ich ihm die Nummer gezeigt habe, schaute er mich ganz erstaunt an so nach dem Motto «Ach die Dinger kann man umdrehen?»


    Es sind so kleine Dinge, die mich zum Wahnsinn treiben. Oder setze ich in dem Moment einfach zu viel voraus? Solange alles nach Schema F funktioniert und alle Dinge dort sind wo er es erwartet, liefert der Azubi sehr gute Arbeit. Das sage ich ihm aber auch immer wieder. Natürlich passieren ihm hin und wieder Fehler, doch das ist klar. Er ist ja noch in der Ausbildung.
    Aber sobald etwas nicht nach Schema F funktioniert ist er überfordert und denkt nicht weiter als bis zu seiner Nasenspitze.

    Wir haben zum Beispiel auch eine Werkzeugwand. Grundsätzlich hat jeder sein eignes «Köfferchen» mit den gängigen Werkzeugen drin. Aber z.B. Messgeräte, welche nicht dauernd gebraucht werden, sind an der Werkzeugwand.
    Gestern z.B. hätte er genau so ein Messgerät gebraucht. Leider war es nicht an der Werkzeugwand. Statt aber kurz die Kollegen zu fragen, ob es gerade jemand benützt, lies er die Arbeit einfach liegen und schrieb auf den Rapport «Arbeit konnte nicht erledigt werden, da Messergerät fehlt» Und dann war die Sache für ihn erledigt.
    Ich habe ihn darauf angesprochen. Er meinte, ohne Messgerät, könne er die Arbeit nicht erledigen. Was ja auch stimmt. Ich fragte ihn dann, was er denn dem Kunden sagen wolle. Sorry es war kein Messgerät da und daher läuft dein Auto immer noch nicht? Ob er denn zufrieden wäre mit der Antwort, wenn er Kunde wäre. Er verneinte. Also fragte ich ihn, was er denn stattdessen hätte tun können. Er sagte, nichts ohne das Messgerät. Ich meinte, dann brauchst du das Messgerät. Und wie wärst du zu dem Messgerät gekommen. Er schwieg und schaute mich mit grossen Augen an. Wo könnte denn das Messgerät sein? Wieder schweigen. Ich versuchte es nochmals ander. Wenn das Messgerät nicht an der Wekzeigwand ist, was könnte der Grund dafür sein? Wieder grosse Augen und Schweigen.
    Ich fragte dann, könnte es denn sein, dass einer deiner Kollegen das Messgerät gerade benutzt oder es benutzt hat und es nicht zurückgelegt hat? Er überlegte kurz und sagte dann, ja das könnte sein. Also wenn du weisst, dass das Messgerät ziemlich sicher bei einem deiner Kollegen ist, was könntest du denn dann tun? Wieder Schweigen und grosse Augen.
    Ich habs dann nochmals versucht. Was tue ich jeweils, wenn ein Werkzeug, welches ich brauche nicht an der Wand ist? Er überlegte wieder kurz und gab dann zur Antwort "Du fragst uns, ob wir das Werkzeug haben"
    Ich, genau richtig. Und folglich hättest du was tun können um ebenfalls an das Messgerät zu kommen, welches an der Wand war? Schweigen. Du hättest doch auch deine Kollegen fragen können oder? Ah ja genau, das hätte ich.
    Gut, dann füll doch bitte den Rapport neu aus, aber bitte ohne den Satz "Arbeit konnte nicht erledigt werden..." und erledige den Auftrag doch.


    Ich mag den Azubi wirklich. Und er ist wirklich von der Person her ein ganz toller junger Mann. Und wie gesagt, seine Arbeit ist wirklich gut. Aber wie gesagt hab ich das Gefühl, ihm fehlt so ein bisschen das «um die Ecke denken» oder «weiter denken». Was man ihm sagt, wird zuverlässig erledigt, solange keine Probleme auftreten.
    Ich glaube auch, dass er Freude am Job hat. Immer wenn man ihm etwas Neues zeigt ist er mit Eifer dabei. Macht sich Notizen und führ ein sehr detailliertes Arbeitsbuch. Er macht sich auch die Mühe und fotografiert gewisse Sachen um diese dann in seinen Anleitungen im Arbeitsbuch niederzuschreiben.

    Einfach dieser eine Punkt ist je länger je mehr ein Problem. Ich würde den Jungen gerne dabei unterstützen, diesen «Fehler» auszumerzen. Doch ich weiss ehrlichgesagt nicht wie.

    Ich habs schon damit versucht, dass ich ihn gefragt habe, was er denn jetzt tun würde oder was er für Möglichkeiten habe. Das Dumme ist nur, er sieht die Möglichkeiten nicht. Er schaut mich dann an, als hätte ich ihn nach dem Sinn des Lebens gefragt und schweigt. Auch dezente Hinweise auf eine mögliche Lösung versteht er nicht. Erst wenn ich dann sage, tu doch das und das dann hat er ein «AHA Erlebnis»

    Ich erwarte nicht, dass er Fehler in den Kundenfahrzeugen zuverlässig erkennt, aber (für mich selbstverständliche Dinge, die nichts mit dem Beruf zu tun haben) sollte er doch drauf kommen. Wie halt das Beispiel mit der Luftpolsterfolie oder dem Messgerät. Das hat meines Erachtens nichts mit Fachwissen zu tun, sondern einfach nur mit «Denk doch ein bisschen Weiter»

    Es würde noch viele andere Beispiele geben, die ich hier nennen könnte. Und das tut mir für den Azubi wirklich leid. Weil wie gesagt, wenn er das noch lernen würde, sehe ich keine Probleme, dass er die Abschlussprüfung schafft und später im Berufsleben einen tollen Job finden wird.

    Um Tipps bin ich dankbar.


  • #2
    Hallo Mischa,

    das ist ja mal eine genaue Problemanalyse, man kann sich die Situationen sehr gut vorstellen und auch Deine Verzweiflung nachempfinden.

    Die Frage ist, KANN er wirklich die von Dir geschilderten Probleme nicht eigenständig lösen oder ist es vielleicht eher ein Problem mit der Motivation. Er macht stur Dienst nach Vorschrift und nichts darüber hinaus? Das kann ich nicht einschätzen.
    Meiner Meinung nach solltest Du nun geradezu solche Aufgaben suchen, wo er eigenständig "um die Ecke" denken muss. Mir ist gleich die Projektmethode eingefallen, die ja die Selbstständigkeit der Azubis fördern soll. Vielleicht gibt es ja irgendein nicht allzu schwieriges Problem bei Euch im Betrieb, was der Azubi eigenständig lösen könnte. Wirklich komplett selbst, also mit Ideen sammeln, Umsetzungsplan erstellen, Problem lösen, Nachkontrolle usw. Dazwischen solltest Du natürlich immer ansprechbar sein. Es sollte aber auch etwas motivierendes sein, worauf er dann später Stolz sein kann. Nicht ganz einfach, ich weiß. Aber für den Anfang finde ich, dass Du es genau richtig machst. Versuche ihm bewusst Aufgaben zu übertragen, die leicht von den normalen Arbeiten abweichen. Vielleicht ist es auch einfach eine Erziehungssache. Kinder denen im Leben immer alles von den Eltern abgenommen wird und fertige Lösungen vorgesetzt werden, entwickeln solche Fähigkeiten möglicherweise nicht. Du hattest auch nicht geschrieben, wie alt er ist. Gerade Jungen entwickeln sich ja auch noch einmal sehr um das 18. Lebensjahr herum.

    Toll finde ich, wie positiv Du über seine guten Eigenschaften schreibst.

    Viele Grüße
    Ausbilder75

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    • #3
      Hallo Ausbilder75

      Erstmal herzlichen Dank für deine Antwort.

      Unser Azubi ist seit gestern 18 Jahre alt. Grundsätzlich denke ich schon, dass er motiviert ist und ihm die Arbeit Spass macht.
      indizien dafür sind zum einen sein Arbeitsbuch. Wie ich bereits geschrieben habe, führt er diese sehr gewissenhaft und sauber. Ich muss dazu sagen, er ist erst mein 10 Azubi (mein 2 in diesem Betrieb). Aber ich habe selten ein so gut geführtes Arbeitsbuch gesehen. Er notiert wirklich genau, was er alles erledigt hat und die einzelnen Aufgaben sind sehr genau dokumentiert. Ich behaupte jetzt mal, dass jemand, der keine Ahnung hat von der Branche gewisse Arbeiten durchaus nach seinen Anleitungen durchführen könnte.
      Würde die Motivation und Begeisterung fehlen, bin ich der Meinung, das dieses Arbeitsbuch nicht so genau geführt würde. Oder hast du da andere Erfahrungen gemacht?

      Und Dienst nach Vorschrift stimmt so auch nicht ganz. Er ist durchaus mal der, der auch noch nach Feierabend im Betrieb ist.
      Beispiel gestern. Ein Kunde brachte ein Fahrzeug bei dem immer wieder die Motorleuchte anging. Der Motor wurde aber von uns schon des Öftern komplett überprüft und ausgelesen. Keine Fehler.
      Ich habe dann mit unserem Azubi zusammen begonnen, dem Fehler auf die Schliche zu kommen. Wir haben blöd gesagt, jedes Teil einzeln angeschaut und geprüft. Als es 17:00 war, hab ich meinem Azubi gesagt, er dürfe gerne nach Hause gehen, ich würde noch kurz diesen Arbeitsschritt fertig machen. Er fragte ob er nicht auhc noch länger bleiben dürfe und mir helfen dürfe. Daher denke ich, Motivation ist da.
      Aber auch bei dieser Arbeit habe ich festgestellt, dass von ihm keinerlei Ideen kamen, was man noch prüfen oder machen könnte. Ich selbst musste mich ja auch herantasten. Und mir ist bewusst, dass er nicht das selbe Wissen und die selbe Erfahrung hat wie ich und somit sicherlich nicht auf alle Lösungsansätze gekommen wäre wie ich. Aber so ein zwei Lösungsansätze hätte es gegeben, die auch er kennt. Sind ihm aber nicht eingefallen.
      Als ich ihm dann aber gesagt habe, er soll doch mal Punkt A und B prüfen, hat er seine Anleitungen hervorgenommen und die Arbeiten perfekt erledigt. Mit Fehlerprotokolle und allem. Sauber ausgedruckt, sortiert und entsprechend in der Kundenmappe abgelegt. Anschliessend kam er mit der Kundenmappe zu mir und bat mich die Arbeit u kontrollieren, ob er dies so richtig gemacht hat.

      Aus diesem Grund gehe ich nicht von fehlender Motivation aus. Ich tippe eher auf fehlende Eigenschaften. Der Punkt mit seinen Eltern, ist natürlich eine sehr guter Input. Doch kann ich ja den Eltern nicht sagen "Hey ihr habt 18 Jahre lang euren Sohn falsch erzogen, absofort hat das so und so zu laufen"
      Ihm das selbständige Denken beizubringen, wird wohl oder übel an mir hängen bleiben.

      Ich nehme deinen Vorschlag mit der Arbeit von A-Z selbst durchzuführen gerne auf. Ich weiss noch nicht, was ich ihm da geben soll. Es sollte auch in meinen Augen entwas sinvolles sein, auf das er anschliessend stolz sein kann. Ich werde mir mal Gedanken machen und ausprobieren. Rückmeldung erfolgt so bald als möglich.

      Nochmals herzlichen Dank für die Denkanstösse

      Viele Grüsse
      Mischa

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      • #4
        Hallo Mischa,

        Dein Azubi befolgt alle Anweisungen. Er ist freundlich und höflich. Er ist korrekt und arbeitet sauber.
        Du vermisst Selbstständigkeit, ich würde sagen, es fehlt an Kreativität.
        Dein Azubi erledigt die im aufgetragenen Tätigkeiten selbstständig, soweit sie ihm bekannt sind. "Transfer" kann er nicht.
        Das ist ein Problem der "guten" Schüler, dass sie immer das gemacht haben, was ihre Lehrer*innen von ihnen verlangten. Kreative - alternativer Lösungen wurden nicht belohnt. Es ist also nicht ein Problem fehlender Motivation.
        Deine Aufgabe ist nun, im Feld der Kreativität nachzubessern. Lass den Azubi doch mal alternative Prozesse vorschlagen.
        Da zu erwarten ist, dass beim ersten Mal nichts kommt - erneut und konkreter Änderungsvorschläge verlangen. Nur so wirst Du die von Dir geforderte "Selbstständigkeit" erreichen können.

        LG

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        • #5
          zwar späte Antwort, aber die Selbstständigkeit kommt ja auch oft von alleine...man muss es selbst wollen, und wenn andere einen zwingen, Selbstständig zu sein, dann ist das auch Druck, der womöglich das Gegenteil bewirkt.

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          • #6
            Wenn die Selbstständigkeit irgendwann alleine kommt, heißt es trotzdem nicht, dass ich sie nicht fördern kann. Das sollte ja auch Teil der Ausbildung sein. Probleme selbstständig zu erkennen, sie zu analysieren und anschließend dir richtigen Maßnahmen selbstständig setzen zu können.
            Ich kann nur von mir berichten, bei mir lag es eindeutig an den Anweisungen bzw. besser gesagt an der Darstellung der Aufgabe. Mir war es schlicht nicht möglich selbst vorherzusagen was kommen wird, daher habe ich auch gar nicht selbstständig mitarbeiten können. Ich wusste einfach nicht auf welche Situation ich mich vorbereiten muss. Daher sollte man da vielleicht auch das Ganze erklären, dann kann man alleine auch mitdenken.

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            • #7
              ja, aber wenn einem IMMER gesagt wird, wie man etwas zu machen hat, dann wird man es auch nie selbst lernen...dann verinnerlicht man vielleicht den Prozess und man kann gewisse Aufgaben erledigen, allerdings versteht man das "Dahinter" nicht und kann bei ähnlichen Situationen keine Lösungen finden...wobei sie eigentlich recht naheliegend wäre...oft ist es aber so, dass Unternehmen junge Personen anstellen, und sie dann aber nicht die Geduld aufbringen, die Neuen so gut einzuschulen, dass sie selbstständig arbeiten können...wobei ich mir denke, dass man sich im Endeffekt dadurch mehr Zeit sparen wird, als wenn man die Einschulung so kurz wie möglich hält und dann bei jedem Problem jemand zum Helfen kommen muss...und ob die Arbeit dann auch sorgfältig und gewissenhaft erledigt wurde, ist eine andere Frage.

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