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Es reicht! - Unangemessenes Verhalten von IHK-/HwK-Prüfern

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    Unangemessenes Verhalten von IHK-/HwK-Prüfern

    Immer wieder bekomme ich Informationen von Prüflingen, dass sich Prüfer völlig unangemessen gegenüber den Prüflingen innerhalb von Aus- und Weiterbildungsprüfungen verhalten. (Eine ausführliche Beschreibung, die allerdings aus 2010 stammt und zu der die Prüfung schließlich ~annulliert~ wurde: AEVO-Prüfung annulliert )

    Da ich den Eindruck habe, dass die Verantwortlichen der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern schon seit vielen Jahren Ihrer Verpflichtung zur Kontrolle und Weiterbildung der Prüfungsausschussmitglieder nicht in ausreichender Weise nachkommen, werde ich eine 'Problem'-Dokumentation zu allen Arten von IHK-/HwK-Prüfungen erstellen und sie anschließend allgemein zugänglich veröffentlichen. Vielleicht kann über diesen Weg der Druck auf die IHKs / HwKs erhöht und eine Verbesserung zugunsten der zukünftigen Prüflinge erreicht werden! - Dokumentation

    Ich lade die betroffenen Personen ein, mir einen detaillierten Bericht über selbst erlebte unzumutbare Verhaltensweisen von IHK- / HwK-Prüfern zur Verfügung zu stellen. Ich akzeptiere nur namentlich gekennzeichnete Berichte, sage jedoch zu, die Namen nicht weiterzugeben. Die Berichte sollen auch die betreffende IHK / HwK und das Datum der betreffenden Prüfung enthalten: Bitte senden an Reinhold Vogt, info@memoPower.de

    =

    Zwei aktuelle Beispiele, Juni 2014:

    HWk in NRW: Wir wurden per Pfiff in den Prüfungsraum gerufen (Ausbildereignungsprüfung). – Mein Sitznachbar musste minutenlange Monologe vom Prüfer über sich ergehen lassen und kam nur zu Wort, indem er ihm immer wieder ins Wort fiel und sagte: "Wenn es gestattet ist, würde ich dazu gern etwas sagen..." Dies ließ sich der Prüfer zweimal gefallen um dann beim dritten Mal loszupoltern: "Ich habe Sie oft genug ausreden lassen, jetzt bin ich an der Reihe..."

    Der zweite Prüfer unterdessen beteiligte sich nicht aktiv an der Abnahme, da dieser mit dem Ausrechnen der Punkte aus der schriftlichen Prüfung beschäftigt war. Wie eine anschließende objektive Beratung der beiden stattfand, ist mir ein Rätsel.

    Anmerkung: Aus der weiteren Darstellung dieses Prüflings (der die Prüfung bestanden hatte) ergeben sich insgesamt vier Formfehler, die bei einem Widerspruch gegen das Prüfungsergebnis ausgereicht hätten, die Prüfung zu annullieren. – Über diese konkrete Prüfung (in Verbindung mit einer schon vor zwei Monaten eingereichten Fachaufsichtsbeschwerde) habe ich die betr. Aufsichtsbehörde vor ein paar Tagen informiert.


    IHK in NRW: Der Prüfling (Abschlussprüfung: IT-Fachinformatiker) trug eine 15-minütige Präsentation vor; die drei Prüfer schauten / hörten mit versteinertem Gesichtsausdruck zu. Der Prüfling glaubte, eine gute / sehr gute Präsentation gemacht zu haben und freute sich nun auf das Fachgespräch. Sofort konfrontierte ihn einer der Prüfer mit einer (fachlich falschen) Aussage, die den Wert der Präsentation grundsätzlich in Frage stellte. Der Prüfling war nun völlig verunsichert und 'eierte' anschließend mit seinen Antworten durchs Fachgespräch. Als er aus dem Prüfungsraum hinaus gebeten wurde, hatte er den Eindruck, die Prüfung nicht bestanden zu haben. – Das Ergebnis der mündlichen Prüfung war jedoch ein glatte '2'.

    Anmerkung: Stellt eine beabsichtigte oder aus Gedankenlosigkeit verursachte Verunsicherung des Prüflings ein angemessenes Prüferverhalten dar? Prüflinge gehen im Normalfall eh schon recht nervös in Prüfungen; zusätzliche Verunsicherungen tragen dazu bei, dass die Leistungen der Prüflinge schlecht(er) ausfallen: „Stress macht dumm!“
    Zuletzt geändert von memoPower.de; 25.01.2019, 09:08.
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