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Entwurf zur AEVO

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  • #16
    Guten Abend Jamie,

    ich habe mich bisher zurück gehalten, weil der von Dir beschriebene Skandal schon "uralt" ist. Die sog. "freien Berufe" und Braumeister haben damals ( AEVO erstmals) einen Modellversuch durchgesetzt, dessen Ergebnis eben die dauerhafte Aussetzung der AEVO für eben diese Klientel war.

    Zu hoffen, dass die Verbände der Rechtsanwälte, (Zahn-)Arzte, Steuerberater etc. sich für die Erweiterung des Geltungsbereichs er AEVO einsetzen werden, ist m. E. mehr als blauäugig. (Zumal der Staat mit seinen BeamtInnen ebenfalls eine eigene Regelung für nötig hält.)

    Die Berufsgruppe der "Freien" möchte nicht von der Last der AEVO befreit sein. Wer diskriminiert hier also wen? Es handelt sich doch um eine prima Lobby-Arbeit auf Kosten der Auszubildenden und in zweiter Linie auch um die Geringschätzung der Angestellten der "Freien", die die Ausbildung durchführen.

    Letztendlich ist die "Berufsgruppe der Freien" doch ein Konglomerat von ArbeitgeberInnen und InhaberInnen.
    Und soweit mir bekannt ist, ist der gewerkschaftliche Organisationsgrad im Bereich der "Freien" eher als marginal zu bezeichnen.
    Woher soll dann die Initiative und der Druck kommen, die Verhältnisse zu ändern?

    Aber trotzdem: Die Hoffnung stirbt zuletzt: Dir und Deinen MitstreiterInnen wünsche ich einen langen Atem (und Erfolg).

    Beste Grüße
    Zuletzt geändert von helmut.passe-tietjen; 02.06.2019, 17:58. Grund: Schreibfehler

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    • #17
      Es tut sich was, ich kopiere mich mal selbst von Facebook:

      "Die Qualität der Ausbildung von Rechtsanwaltsfachangestellten ist schon immer ein wichtiges Thema in der RENO-Vereinigung. Viele KollegInnen, die sich in ihren Kanzleien in der Ausbildung engagieren, erwerben bei ihren zuständigen IHK (Industrie- und Handelskammern) den Ausbildereignungsschein. Geprüfte RechtsfachwirtInnen können sich bei Vorlage ihres Fachwirtzeugnisses der Rechtsanwaltskammern den theoretischen Teil der Prüfung anrechnen lassen und legen dann lediglich noch den praktischen Teil der Prüfung ab.

      Dennoch bleibt ihnen die offizielle Anerkennung der Ausbildereignung verwehrt.

      Die RENO und der Verein Forum Deutscher Rechts- und Notarfachwirte e. V. setzen sich derzeit aktiv dafür ein, dass künftig auch RechtsfachwirtInnen, die später die praktische Prüfung nach der AEVO bestehen, die Ausbildereignung zuerkannt wird.

      Über die aktuellen Entwicklungen informieren wir euch mit den nachstehenden Links

      https://www.renobundesverband.de/Themen-Ausbildung-Stellung…

      https://www.renobundesverband.de/Themen-Ausbildereignung.ht…

      https://www.iww.de/…/personal-rechtsfachwirten-soll-ausbild…

      Über die weiteren Entwicklungen werden wir euch auf dem Laufenden halten. Wir gehen davon aus, dass bis zu einer abschließenden Entscheidung noch einige Zeit ins Land gehen wird. Wir würden uns freuen über Rückmeldungen - gern auch per PN oder E-Mail- wenn ihr den AdA-Schein erworben habt und ihn erfolgreich in der Ausbildung einsetzen könnt. Teilt uns doch einfach mit, ob ihr die Prüfung nach der AEVO als Fachangestellte/r oder als FachwirtIn abgelegt, welche Erfahrungen ihr gemacht habt und ob eure Chefinnen und Chefs diese Qualifikation wertschätzen.

      Für Rückfragen stehen wir euch gern zur Verfügung.

      RENO M-V e. V."

      Ich weiß nicht, inwieweit wir auf Unterstützung aus anderen Ausbildungsbereichen hoffen können. Ich hab noch 15 Jahre bis zur Rente, vielleicht schaffen wir das noch vorher. Vor allem bevor es keine Azubis mehr gibt in unserer Branche.

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