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Leistungen zweier AEVO-Prüfungskommissionen: 'Mangelhaft'

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  • Leistungen zweier AEVO-Prüfungskommissionen: 'Mangelhaft'

    • Am 9. November 2010 haben fünf meiner 15 SeminarteilnehmerInnen die Praktische Prüfung nicht bestanden.
    • Den betreffenden Prüflingen wurde anschließend geraten, sich zunächst durch ein IHK-Seminar (oder DAA-Seminar) vorbereiten zu lassen, bevor sie ihre Praktische Prüfung wiederholen (im Umkehrschluss: anstatt sich erneut dem angeblich inkompetenten bisherigen Seminarleiter anzuvertrauen).


    Die Empfehlung an meine Seminarteilnehmer, nun lieber ein IHK-Seminar zur Vorbereitung auf die Wiederholungsprüfung 'Praktischer Teil' zu besuchen, empfinde ich als Diffamierung und als einen 'unerlaubten Eingriff in meinen eingerichteten und ausgeübten Geschäftsbetrieb'.

    Von einer Mitarbeiterin der betr. IHK wurde mir telefonisch begründet, dass nahezu alle meine TeilnehmerInnen mehr oder weniger unbrauchbare Konzepte zur 'Unterweisungsprobe' eingereicht hätten. Diese Aussage wollte ich schriftlich bekommen (zumal ich diesen Vorwurf für absurd halte). Eine solche schriftliche Begründung wurde jedoch verweigert. Ich bekam also keine Möglichkeit, mich gegen eindeutige, schriftlich fixierte Vorwürfe zur Wehr zu setzen.

    Ich werde nun durch einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht prüfen lassen, ob ich von der betr. IHK eine strafbewehrte Unterlassungserklärung verlangen kann. Ggf. könnten sogar Schadenersatzansprüche gegen die betr. IHK entstehen.

    Sofort, nachdem ich von dieser Empfehlung (IHK- / DAA-Seminar) erfahren hatte, hatte ich meine TeilnehmerInnen gebeten, mir schriftlich mitzuteilen, inwieweit meine Seminarinhalte und die Erwartungen der zwei Prüfungskommissionen von einander abwichen. Mir liegen die 'Reports' von insgesamt elf der 15 TeilnehmerInnen vor; ich habe die Zustimmung, diese Reports zu veröffentlichen. (Ein zwölfter Teilnehmer, der bestanden hatte, nannte lediglich die erreichte Punktzahl und fühlte sich damit angemessen beurteilt.)

    Auf der Basis der elf Reports weise ich jetzt den betreffenden Prüfungsausschüssen detailliert 'mangelhafte' Prüfer-Leistungen nach. Der gewichtigste Fehler der Prüfungsausschüsse ist, dass sie die Konzepte bewertet hatten. Hierfür fehlt - laut Auskunft von Dr. Gordon Schenk (DIHK, Dachorganisation der IHKs) - schlicht die Rechtsgrundlage. Das ist ein so genannter Formfehler.

    Ich habe den betr. Prüflingen empfohlen, gegen ihre Prüfungsbescheide 'nicht bestanden' Widerspruch einzulegen. Die detaillerte Beweisführung zu den zahlreichen Fehlern der beiden Prüfungskommissionen (sowie die Reports der TeilnehmerInnen) sind auf meiner Website einsehbar: tkompetenz.de/AdA/mangelhaft.htm (Link entfernt, da nicht erreichbar)
    Zuletzt geändert von Administrator; 22.02.2019, 09:17.
    Reinhold Vogt - Sie können Teile meines AEVO-OnlineKurses kostenfrei nutzen

  • #2
    Widersprüche gegen 'AEVO-Prüfung nicht bestanden' wurden akzeptiert

    Und so endete diese 'Geschichte':
    • Alle fünf Prüflinge hatten Widerspruch eingelegt.
    • Alle fünf Widersprüche wurden akzeptiert; die Prüfungen wurden annulliert.
    • Alle fünf Prüflinge hatten ihren praktischen Prüfungsteil nun im 'zweiten Anlauf' bestanden, zum Teil sogar mit der Note 'gut' und 'sehr gut'.

    Die Prüflinge (meine SeminarteilnehmerInnen) haben mir mitgeteilt, dass sie das jetzige Prüfungsverfahren als fair und freundlich empfunden hatten. - Auch mir, als Durchführendem des Prüfungsvorbereitungs-Seminars, fiel nach dieser 'Wiederholungsprüfung' ein Stein vom Herzen ...

    Details hierzu: tkompetenz.de/AdA/mangelhaft.htm#Ende (Link entfernt, da nicht erreichbar)
    Zuletzt geändert von Administrator; 22.02.2019, 09:18.
    Reinhold Vogt - Sie können Teile meines AEVO-OnlineKurses kostenfrei nutzen

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