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Betriebliche Ausbildung beenden vor 1. Wiederholungsprüfung

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  • Betriebliche Ausbildung beenden vor 1. Wiederholungsprüfung

    Hallo zusammen,
    unser Auszubildender hat seine erste Abschlussprüfung nicht bestanden. Aufgrund aufgetretener Probleme in der Ausbildung war klar das eine Übernahme bei Bestehen nicht gegeben ist.
    Er hat die Abschlussprüfung nicht bestanden und ist nun weiter bei uns und zur 1. Wiederholungsprüfung angemeldet.
    Seine im Vorfeld genannten Probleme bestanden weiterhin => unzuverlässig, Fehlen ohne Abmeldunng, kein Krankenschein. Dafür gab es auch schon Abmahnungen.
    Nun kam er mit folgender Frage zu uns:
    Kann er seine betriebliche Ausbildung bei uns beenden mit Auhebung Ausbildungsvertrag, Kündigung, Freistellung und trotzdem zur Abschlussprüfung gehen (Therorie und Praxis, Es sind im Endeffekt nur noch 7 Wochen bis zur prakt. Wiederholungsprüfung).
    Er möchte nicht mehr zu uns kommen und wir wollen ihn auch nicht mehr.
    Ist das rechtlich gesehen möglich?
    Zum Beispiel: Wir stellen in Frei, Er geht zur Prüfung, Er besteht => Alles Wunderbar. Was ist wenn er nicht besteht? Kann man im Vorfeld schriftlich vereinbaren das er sich nicht zur 2. Wiederholungsprüfung bei uns meldet (dem Antrag müssen wir ja rechtlich gesehen stattgeben).

  • #2
    Hallo Robert K,

    das Berufsbildungsgesetz ist hier recht eindeutig.

    § 21 Abs. 3 besagt:

    "(3) Bestehen Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis auf ihr Verlangen bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens um ein Jahr."

    Da Du ausführst, dass "er ... nicht mehr zu uns kommen (möchte)", sehe ich nicht sein Verlangen auf Fortsetztung. Zur Absicherung würde ich mir diesen Sachverhalt aber schriftlich bestätigen lassen.

    Seine Prüfung kann er auch in diesem Fall innerhalb der von der Kammer gesetzten Fristen wiederholen. (trifft auch auf die eventuell nötige zweiter Wiederholungsprüfung zu.)

    Kündigung oder Aufhebungsvertrag sind nicht zulässig bzw. höchst problematisch.

    Wenn er (der Azubi) also will, kann er gehen (d.h. die Ausbildung beenden).

    D.h. das Vertragsende wird durch den Verzicht auf das Verlangen auf Fortsetzung des Ausbildungsverhältnisses beendet.

    Beste Grüße aus Bremen

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