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tekom_LandBauMT

Technische Kommunikation in der Land- und Baumaschinenmechatronik

Der Einsatz neuer Technologien wirkt sich auf die Land- und Baumaschinenmechatronik aus. Facharbeiter/-innen stehen neuen beruflichen Anforderungen gegenüber. Das Aus-und Fortbildungszentrum Bau-ABC Rostrup möchte daher die überbetriebliche Ausbildung an den technologischen Wandel anpassen.

tekom_LandBauMT

Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung haben die beruflichen Anforderungen und Tätigkeiten in der Land- und Baumaschinenmechatronik verändert, sowohl in der Industrie als auch im Handwerk. Facharbeiter/-innen nutzen 3D-Scans und moderne Software, um dreidimensionale Zeichnungen zu erstellen. Sie setzen Analyse- und Konstruktionssoftware ein und arbeiten mit Datenschnittstellen und Augmented-Reality-Technologien.

Die zunehmende Nutzung alternativer Energien erfordert von angehenden Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen außerdem, Know-how im Bereich der Hochvolttechnik aufzubauen. Jedoch berücksichtigen überbetriebliche Ausbildungsangebote die digitale Entwicklung bisher nicht ausreichend. Das Projekt „Tekom_LandBauMT“ greift diesen Bedarf auf.

Ziele

Das Projektteam verfolgt das Ziel, die überbetriebliche Ausbildung für Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen an den technologischen Wandel anzupassen und so die zukünftigen Fachkräfte bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Dabei zielt es auch darauf ab, ein vergleichbares Kompetenzniveau in den Ausbildungsschwerpunkten Landmaschinen und Baumaschinen herzustellen.

Projektschritte

Die Projektumsetzung erfolgt in mehreren Schritten:

  • Das Projektteam untersucht mit einer Betriebs- und Branchenanalyse, wie sich der digitale Wandel auf die Tätigkeiten und Arbeitsprozesse in der Land- und Baumaschinenmechatronik auswirkt.
  • In Zusammenarbeit mit Betrieben und Berufsschulen erarbeitet es ein Kompetenzraster für lernortübergreifendes Lernen.
  • Für die überbetriebliche Ausbildung entwickelt das Team ein Konzept. Hierbei integriert es digitale Technologien in vorhandene wie neue, lernortübergreifende Aufgaben.
  • Die Medien- und Methodenkompetenz der Ausbildenden wird mit Qualifizierungsmodulen gefördert, in denen digitale Technologien zum Einsatz kommen.
  • Das Projektteam richtet ein Experimentier- und Transferlabor ein, in dem u.a. Lernszenarien konzeptioniert und erprobt, digitale Technologien getestet, Ausbildungsbeteiligte geschult sowie Beispiele guter Praxis der Öffentlichkeit präsentiert werden können.
  • Das Projektteam beabsichtigt, die Projektergebnisse in andere Berufe, wie beispielsweise Industriemechaniker/-in oder Baugeräteführer/-in, zu transferieren.
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