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Zwei Projekte in Sammelband „Digitalisierung beruflicher Lern- und Arbeitsprozesse“ vertreten

17.03.2022

Die Projekte „FortUnA“ und „B³AUS“ erscheinen im Sammelband „Digitalisierung beruflicher Lern- und Arbeitsprozesse“ als Praxisbeispiele für digitalisiertes Lernen und Arbeiten. Im Fokus stehen digitale Bauwerksmodelle („B³AUS“) und gewerkeübergreifendes Arbeiten mit Virtual Reality („FortUnA“).

Zwei Projekte in Sammelband „Digitalisierung beruflicher Lern- und Arbeitsprozesse“ vertreten

Der Sammelband „Digitalisierung beruflicher Lern- und Arbeitsprozesse – Impulse aus der Bauwirtschaft und anderen gewerblich-technischen Sektoren“ stellt aktuelle Ansätze zum digital unterstützten beruflichen Lernen dar. Die Beiträge geben Einblicke in die dynamische Entwicklung der Schnittstellen von Erwerbsarbeit und beruflicher Aus-, Fort- und Weiterbildung im Kontext der Digitalisierung von Arbeits- und Lernmitteln. Die Projekte „FortUnA“ und „B³AUS“ haben als Praxisbeispiele für digitalisiertes Lernen und Arbeit Eingang in den Sammelband gefunden.

Im Beitrag zum Projekt „B³AUS“ geht es um den Einsatz digitaler Bauwerksmodelle in der überbetrieblichen Ausbildung. Die Autoren Michael Wieczorek und Sven Böttcher stellen dabei zunächst die Anfangsüberlegungen, Zielsetzungen und Ergebnissen aus dem Vorgängerprojekt „BAU’S MIT BIM“ vor. Danach schließen sie über die Erfahrungen in der Transferphase mit den Zielsetzungen und Zwischenergebnissen aus dem ersten Drittel des Verbundprojekts „B³AUS“ an. Ziel von „B³AUS“ ist, dass alle Verbundpartner und ihre Fachausbildenden digitale Bauwerkmodelle als erkenntnisunterstützendes Mittel in der überbetrieblichen Bauausbildung zielführend einsetzen können.

Im Beitrag über das Projekt „FortUnA“ präsentieren Axel Lange und Harald Strating das Vorhaben ausführlich und in allen Aspekten. Im Zentrum steht dabei die Ermöglichung von gewerbeübergreifenden Arbeiten mittels Virtual Reality. Auf der virtuellen Baustelle sollen Auszubildende verschiedener Gewerke und Ausbildungsorte Schnittstellenprobleme diskutieren, um Bauausführungsfehler zu minimieren. Zudem werden sogenannte ProjectLabs eingesetzt, in denen den Auszubildenden berufstypische digitale Werkzeuge zur Verfügung stehen, die sie zur Lösung komplexer Lern- und Arbeitsaufgaben oder zur Umsetzung eigener Ideen nutzen können.

Der Sammelband ist entstanden im Rahmen des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Europäischen Sozialfonds geförderten Projekts „DigiBAU – Digitales Bauberufliches Lernen und Arbeiten“. Der Band schließt an die 2019 ebenfalls im Universitätsverlag der Technischen Universität Berlin erschienene Publikation „Berufsbildung am Bau digital“ an.

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