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Beendete Projekte im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung

Wie muss sich die überbetriebliche Ausbildung rüsten mit Blick auf die zunehmend digitale Arbeitswelt? Wie können Ausbilder/-innen digitale Technik und Prozesse in die Ausbildung integrieren? Welche Schritte sind dazu erforderlich? Diesen Fragen nachgehen sollten acht Projekte in Kompetenzzentren, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung förderte.

Beendete Projekte im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung

Über einen Zeitraum von drei Jahren untersuchten die Projektteams, wie die Digitalisierung bestimmte Berufe verändert – darunter Maler/-in, Anlagenmechaniker/-in oder Zahntechniker/-in. Darauf aufbauend leiteten sie Anforderungen an die überbetriebliche Ausbildung ab, identifizierten Qualifizierungsbedarfe, entwickelten innovative berufspädagogische Konzepte und erprobten diese.

Die Projektteams brachten ihre Erkenntnisse in Gremien ein und gestalteten so die Modernisierung der Fachkräfteausbildung mit.  Ihr Wissen und ihre Ergebnisse gaben sie an andere ÜBS und in Fachveranstaltungen weiter. Die Projektteams produzierten u.a. Erklärvideos, die einen interessanten Einblick in die Projektarbeit bieten und mit verschiedenen Aufgaben zum Lernen am Kundenauftrag Ausbilder/-innen Ideen für die zukünftige Gestaltung der Ausbildung geben.

Online-Lernmodule, Erklärvideos und weitere Informationen zu diesen ersten acht Entwicklungs- und Erprobungsprojekten finden Sie auf den jeweiligen Projektseiten.

BAU’S MIT BIM

BAU’S MIT BIM

Bauwerksinformationsmodelle und vernetzte Prozesse werden bei neuen Bauvorhaben immer wichtiger. Diese Entwicklung stellt höhere Qualifikationsanforderungen an alle Beteiligten. Aus diesem Grund hat das BFW Bau Sachsen ein digitales Gebäudemodell in die Bauausbildung integriert.

Dental Digital³

Dental Digital³

Durch die Digitalisierung in der Zahntechnik wird die handwerkliche Herstellung von festsitzendem Zahnersatz zunehmend durch moderne Implantattechnologie ersetzt. Die Gewerbe Akademie der Handwerkskammer Freiburg ergänzte daher überbetriebliche Zahntechnikkurse um digitale Technologien.

DIGI-SEC

DIGI-SEC

„Smart Homes“ sind in der Metall-, Elektro- und Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik nicht mehr weg zu denken. Das Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Erfurt entwickelte daher eine virtuelle Werkstatt, um digitale Technologien in die überbetriebliche Ausbildung zu integrieren.

DigiZ

DigiZ

Digitale Techniken sind aus dem modernen Zimmererhandwerk kaum mehr wegzudenken. Das BUBIZA Kassel zeigt, wie die Digitalisierung die überbetriebliche Ausbildung im Zimmererhandwerk verändert.

DiQua

DiQua

Die Digitalisierung hat im Tischler-, Maler- und Lackiererhandwerk Einzug gehalten. Das Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Berlin untersuchte daher wie sich die Digitalisierung auf die Arbeitsprozesse der Fachkräfte auswirkt und entwickelte passende Qualifizierungskonzepte.

ETAEMA 4.0

ETAEMA 4.0

Die Digitalisierung hat das Anforderungsprofil im Bereich Automatisierungstechnik sowie im Elektromaschinenbau verändert. Das Elektro Technologie Zentrum (etz) Stuttgart identifizierte, wie sich die Digitalisierung auf die überbetriebliche Ausbildung der Elektroniker/-innen auswirkt.

HAND

HAND

Smart Home-Technologien in der Sanitär-, Heizungs-und Klimatechnik stellen neue Herausforderungen an das Installateur- und Heizungsbauerhandwerk. Das Berufsbildungs- und TechnologieZentrum Osnabrück widmete sich den damit verbundenen Anforderungen an die überbetriebliche Ausbildung.

Innovation4E-Handwerk

Innovation4E-Handwerk

Digitale Daten gewinnen im Elektrohandwerk an Bedeutung. Das Elektrobildungs- und Technologiezentrum Dresden widmete sich daher dem digitalisierungsbedingten Wandel zum „Smart Building“ und den damit verbundenen Anforderungen an Dienstleistungen und Arbeitsprozesse im Beruf Elektroniker/-in.