Allgemeine Anforderungen an das überbetriebliche Ausbildungspersonal

Ausgangspunkt für die Entwicklung des Qualifizierungskonzepts war eine Arbeitsprozessanalyse. Das Projektteam analysierte dazu in einem ersten Schritt den Arbeitsprozess des Ausbildungspersonals anhand von Beobachtungen und Gesprächen. Aus den dabei ermittelten Aufgaben und Tätigkeiten hat das Projektteam die nachfolgend aufgeführten allgemeinen Anforderungen an die berufliche Handlungskompetenz der Ausbilder/-innen abgeleitet.

Das in ÜBS tätige Ausbildungspersonal muss in der Lage sein …

Um diese allgemeinen Anforderungen zu erfüllen, sind neben einem mindestens dem Einsatzgebiet entsprechendem Abschluss als Facharbeiter/-in oder Gesell/-in auch berufspädagogische Kompetenzen notwendig. Im Weiterbildungsprofil des IHK-Fortbildungsabschlusses „Geprüfte/-r Aus- und Weiterbildungspädagoge/-in“ werden Tätigkeiten und Anforderungen von Personen beschrieben, die in betrieblichen Aus- und Weiterbildungsprozessen tätig sind. Diese entsprechen in großen Teilen denen der Menschen, die in der ÜBA tätig sind, und können daher als ideale Zieldimension angesehen werden. Des Weiteren ist ein ausgeprägtes Berufsverständnis von hoher Bedeutung. Dabei sind u. a. Engagement, Motivation und Veränderungsbereitschaft wichtig.

In der folgenden Grafik werden die allgemeinen Anforderungen an die berufliche Handlungskompetenz des überbetrieblichen Ausbildungspersonals in den drei Kategorien „personale Kompetenz“, „berufspädagogische Kompetenz“ und „fachspezifische Kompetenz“ zusammengefasst dargestellt.

Digitalisierungsbedingte Anforderungen an das Ausbildungspersonal