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Studie: Jugendliche blicken pessimistisch auf Ausbildungschancen

05.05.2022

Mehr als die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland geht davon aus, dass sich die Ausbildungschancen wegen der Corona-Pandemie verschlechtert haben. Dies geht aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor.

Studie: Jugendliche blicken pessimistisch auf Ausbildungschancen

Laut der Studie "Ausbildungsperspektiven im dritten Corona-Jahr" gehen in Deutschland 54 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren davon aus, dass sich ihre Ausbildungschancen wegen der Corona-Pandemie verschlechtert haben. Insgesamt seien Jugendliche mit niedriger Schulbildung besonders pessimistisch. Dieses Stimmungsbild ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, für die das Institut iconkids & youth vom 28. Januar bis 6. März 2022 Jugendliche erstmals auch repräsentativ auf Länderebene nach ihren beruflichen Perspektiven befragt hat.

42 Prozent der befragten Jugendlichen kritisieren, die Politik tue eher wenig oder gar nichts für Ausbildungsplatzsuchende. Weitere 38 Prozent aller Befragten sind der Meinung, die Politik tue zwar viel, aber nicht genug. In Summe sind damit 80 Prozent mit dem Engagement der Politik für Ausbildungsplatzsuchende unzufrieden.

Weitere Informationen

Sorge um Ausbildungschancen: Jugend fordert mehr Unterstützung von der Politik (Pressemitteilung der Bertelsmann-Stiftung inkl. Downloadoption der Studie)

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