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So entwickeln Auszubildende Handlungskompetenz

Theorie oder Praxis? Am besten beides! Erst der Mix macht Lernen nachhaltig.

Handlungskompetenz lässt sich nicht „vermitteln“ oder einstudieren. Die Auszubildenden entwickeln sie Schritt für Schritt anhand der Erfahrungen, die sie in der Praxis und in Lernsituationen sammeln. 

Lernen durch praktisches Handeln, durch eigene Erfahrung hat viele Vorteile. Verschmelzen Theorie und Praxis, bleibt das Gelernte besser im Gedächtnis. Es kann später leichter abgerufen und auf neue Situationen angewendet werden.

Sich als Lerncoach einbringen

In Ihrer Rolle als Lerncoach begleiten Sie die Auszubildenden in ihrem Lernprozess. Ähnlich wie ein „klassischer“ Ausbilder vermitteln Sie ihnen Wissen und Fertigkeiten. Allerdings ist der Weg dorthin anders und die Methoden sind es ebenso. Es geht weniger um „Vormachen und Nachmachen“ als um „Begleiten und Befähigen“. Als Lerncoach helfen Sie den Auszubildenden dabei, sich ihr Wissen und Können eigenständig zu erarbeiten. Sie versetzen sie mit den richtigen Strategien in die Lage, ihre Aufgaben und Probleme selbst zu lösen.

Wichtig: Jeder Auszubildende bringt bereits Kompetenzen mit. Würdigen und berücksichtigen Sie diese im Coaching.

Praxisbeispiel: Stärken stärken

Anja sieht, dass die Auszubildende Ela sehr fit ist im Umgang mit dem Internet. Ela bekommt nun des Öfteren die Aufgabe, online nähere Infos zu Kundenaufträgen zu recherchieren und zu strukturieren.

Der Auszubildende Tom ist ein Organisationstalent. Anja hat das schnell erkannt und überträgt ihm in Abstimmung mit der Ausbildungsleitung die Planung der monatlichen Azubi-Treffen.

Jeder Mensch lernt auf seine Weise, doch wir alle lernen am besten, wenn wir uns wohlfühlen. Erfahren Sie mehr darüber:  

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