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HandLeVR - Handlungsorientiertes Lernen in der VR-Lackierwerkstatt

01.09.2020

Das Projekt HandLeVR greift das Prinzip des handlungsorientierten Lernens zum Aufbau von beruflicher Handlungskompetenz auf und entwickelt eine Virtual Reality (VR)-Anwendung zum Erlernen von Kfz-Lackierarbeiten. Gleichzeitig wird der Beitrag von VR-Technologien zum Kompetenzaufbau in der beruflichen Bildung didaktisch und technisch untersucht, systematisiert und implementiert.

HandLeVR - Handlungsorientiertes Lernen in der VR-Lackierwerkstatt

In den Rahmenlehrplänen für die Ausbildung zum/zur Fahrzeuglackierer/in wird die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz als das zentrale Prinzip beschrieben. In der aktuellen Ausbildungsrealität stehen der Umsetzung dieses Ziels jedoch verschiedene Hemmnisse im Weg: Hier sind insbesondere die Umweltverschmutzung durch schadstoffhaltige Lacke, Kostenintensität durch teure Lacke und Werkstücke, Gesundheitsgefahr durch schädliche Dämpfe sowie die Verzögerungszeiten durch Lacktrocknung zu nennen. Dies führt dazu, dass im Rahmen der Ausbildung häufig nicht in dem Maße geübt werden kann, wie es eigentlich sinnvoll und notwendig wäre.

Mit der VR-Lackierwerkstatt können grundlegende Handlungskompetenzen für den Lackiervorgang - bei gleichzeitiger Eliminierung der beschriebenen nachteiligen Faktoren - erworben werden. Darüber hinaus stehen auch in qualitativer Hinsicht weitere Übungsmöglichkeiten zur Verfügung, indem z.B. auch mit ansonsten eher seltenen und schwer zu beschaffenden Werkstücken geübt werden kann.

Nach der Hälfte der insgesamt dreijährigen Laufzeit hat das Projekt die ersten Meilensteine erreicht: So liegen bereits erste Prototypen der Trainingsanwendung (mit definierten Lernaufgaben) sowie des Autorentools vor. 

Einen ausführlichen Bericht zum Projekt finden Sie auf der Webseite von QualifizierungDigital.

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