Ausländische Ausbilder/innen
In einem Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung wurden die besonderen Schwierigkeiten ausländischer Ausbilder erhoben. Als hinderlich wurde die zeitliche Belastung durch den Vorbereitungskurs empfunden – das gilt auch für deutsche Kursteilnehmer.
Da viele Betriebe von Ausländern sehr klein sind, trifft sie die Belastung stärker, weil der Chef selbst für die Ausbildung zuständig ist. Außerdem wurde bemängelt, dass Übungsaufgaben und auch die Prüfung schwer verständlich seien.
Die „Koordinationsstelle Ausbildung in Ausländischen Unternehmen (KAUSA)“ bereitet nun spezielle Kurse für Migranten vor, die in ihren Betreiben ausbilden wollen.
Um Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund auf die Ausbildertätigkeit und Prüfung vorzubereiten, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung Schulungen in 34 Städten im gesamten Bundesgebiet. Rund 1.000 Migrantinnen und Migranten sollen dadurch bis Ende 2010 das Zertifikat der Ausbildereignung in den Händen halten.
Durchgeführt werden die Lehrgänge von Kammern und freien Bildungsträgern. Für die Umsetzung ist KAUSA verantwortlich.
KAUSA: Qualifizierungskurse für Migranten zur Ausbildereignungsprüfung (AEVO)
Weitere Informationen und Links
- Broschüren zur Ausbildung in ausländischen Unternehmen, auch in Migrantensprachen:
http://www.jobstarter.de/de/2040.php
- Bericht über die Qualifizierung von Ausbildungspersonal ausländischer Herkunft:
http://www2.bibb.de/tools/fodb/pdf/eb_29006.pdf
- Publikationen zum Thema "KAUSA - Migrantenbetriebe"
http://www.jobstarter.de/de/2040.php
Sie finden dort die Fachglossare - Betriebliche Ausbildung:
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