Förderprogramme
Der folgende Überblick Förderprogramme rund um den Themenkomplex „Schule-Beruf“ stellt ausgewählte Förderinstrumente von Bund und Ländern da. Diese Übersicht wird kontinuierlich ergänzt.
Inhalt
Das Programm zur Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten ist ein wichtiger Bestandteil der Bildungsketteninitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Programm richtet sich an Jugendliche in allgemeinbildenden Schulen, die Interesse an einer dualen Ausbildung haben. Durch das Angebot einer frühzeitigen praxisbezogenen und systematischen Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten soll Jugendlichen der Übergang von der Schule in eine duale Berufsausbildung erleichtert und damit ein wirksamer Beitrag zur Verringerung der Zahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss und/oder ohne Aussicht auf einen Ausbildungsplatz geleistet werden.
Neben den Werkstatttagen in den Berufsbildungsstätten ist auch eine Potenzialanalyse Bestandteil der Förderung. Das BMBF stellt für die Durchführung von Potenzialanalyse und praktischer Orientierung in den Werkstätten insgesamt 500 € Fördermittel pro Schüler/in zur Verfügung. Die Antragstellung erfolgt über das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), antragsberechtigt sind Träger von überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten.
Mehr Informationen zu „Berufsorientierungsprogramm (BOP)“
BOP als Bestandteil der Bildungsketten-Initiative des BMBF
Basierend auf den Empfehlungen des IKBB startete das BMBF 2008 das Programm „Perspektive Berufsabschluss“ mit den Förderinitiativen „Regionales Übergangsmanagement“ und „Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung“.
Die Initiative „Regionales Übergangsmanagement“ fördert kommunale Vorhaben in 16 Städten und 11 Landkreisen, die sich mit Bedarfsanalysen oder der Vernetzung schon vorhandener Maßnahmen des regionalen/lokalen Übergangsmanagement auseinandersetzen.
Die Initiative „Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung“ unterstützt die Zusammenarbeit regionaler Akteure, die das Qualifizierungspotential an- und ungelernter Beschäftigter in Kooperation mit den Betrieben erschließen wollen, um den Bedarf an geeigneten Fachkräften zu sichern.
Download PDF: Perspektive Berufsabschluss
Unter dem Motto: „Gute Schulen brauchen starke Partner!“ engagiert sich die Stiftung „Partner für Schule NRW“ für die Zusammenarbeit von Wirtschaftsunternehmen und Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die Stiftung vermittelt zwischen Unternehmen, die sich engagieren wollen, und Schulen, die sich die Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht oder den Übergang von der Schule in den Beruf zum Ziel gemacht haben.
Mehr Informationen zu „Partner für Schule NRW“
Ein Angebot der Stiftung „Partner für Schule NRW“ ist die Initiative „Zukunft fördern – Vertiefte Berufsorientierung gestalten“. Mit verschiedenen Modulen - wie Berufsorientierungsbüros und -camps, Kompetenzfeststellung , Förderkursen und Berufsorientierung an Förderschulen, Schülerfirmen, Theaterpädagogischen Berufswahltrainings, Praktika im Ausland oder im sozialen Bereich - unterstützt die Initiative bereits vorhandene Berufsorientierungsangebote an Schulen in NRW.
Mehr Informationen zu „Zukunft fördern – Vertiefte Berufsorientierung gestalten“
„JOBSTARTER – Für die Zukunft ausbilden“ ist ein Ausbildungsstrukturprogramm des BMBF, das mit seinem Förderangebot Ausbildungsplätze schaffen möchte, um die Chancen Jugendlicher zu verbessern und dem drohenden Fachkräftemangel der Unternehmen entgegenzuwirken.
JOBSTRARTER fördert regionale Projekte, die zusätzliche Ausbildungsplätze anbieten, die regionale Strukturentwicklung anregen oder im Bereich Bildungskooperation und Ausbildungsverbund aktiv sind. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung von Betrieben durch die Förderung von Berufsbildungsprojekten, die insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen Beratungsleistungen anbieten.
JOBSTARTER-Teams fördern die Ausbildungsbereitschaft und -fähigkeit von Betrieben insbesondere aus der Technologiebranche sowie von Inhabern mit Migrationshintergrund, die unterdurchschnittlich oft ausbilden.
Mehr Informationen unter www.jobstarter.de
Das Programm „Kompetenzagenturen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die soziale und berufliche Integration benachteiligter Jugendlicher zum Ziel. In Kooperation mit den wichtigsten Partnern vor Ort bieten die Kompetenzagenturen Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen eine individuelle Betreuung. Auch Jugendliche ohne Schulabschluss, mit abgebrochener Ausbildung oder sozialen und familiären Problemen sollen eine Chance und Perspektive erhalten ihren Weg in den Beruf und die Gesellschaft zu finden.
Mehr Informationen unter www.kompetenzagenturen.de
Den Bedarf an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften gegenwärtig und zukünftig zu decken, ist erklärtes Ziel der MINT-Initiative. Dafür sollen vorhandene MINT-Einzelinitiativen zur besseren Wirksamkeit vernetzt werden. Um die Attraktivität der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu erhöhen, müssen Unterricht und Lehre an Schulen und Hochschulen quantitativ wie qualitativ verbessert werden
Mehr Informationen unter www.mintzukunftschaffen.de
Die G.I.B. - Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH - unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalens bei der Beschäftigungsförderung und der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.
Die G.I.B. stellt unter folgendem Link eine Auswahl zentraler Programme und Initiativen zum Handlungsschwerpunkt „Jugend und Beruf“ zur Verfügung:
Programmübersicht „Jugend und Beruf“ (PDF)









