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Thema: Heterogenität in der Berufsausbildung

  1. #1
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    Standard Heterogenität in der Berufsausbildung

    Wie allgemein bekannt gibt es seit einem Jahr den Modellversuchsschwerpunkt Neue Wege in die duale Ausbildung, Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung. Ihr findet dazu weitere Informationen unter www.bibb.de/heterogenitaet. Wir möchten gerne mit euch ins Gespräch kommen. Bitte schreibt uns, wie Ihr mit heterogenen Lerngruppen umgeht und welche Erfahrungen es bei euch dazu gibt. Gerade angesichts des demografischen Wandels wird dieses Thema immer wichtiger.

    Helmut Ernst, wissenschaftliche Begleitung der Modellversuche
    Manfred Sczislo, BIBB

  2. #2

    Standard Heterogenität in der Berufsausbildung

    Hallo Zusammen,
    zu dieser Thematik (Heterogene Lerngruppen in der Ausbildung) ist im W. Bertelmann Verlag ein "Leitfaden" in Heftform erschienen, den ich für foraus.de rezensiert habe. Sie finden die Rezension hier unter Publikationen, aber auch auf meiner website (www.adalbert-ruschel.de) unter Buchempfehlungen für Ausbilder.
    Ich bin sicher, dass die rückläufige Zahl der Ausbildungsplatzbewerber dazu führen wird, dass sich Betriebe auch um solche Jugendliche bemühen müssen, die man bisher für nicht ausbildungsfähig gehalten hat. Damit werden die hier gemeinten Gruppen und der Umgang mit ihnen für die betriebliche Berufsausbildung immer bedeutender.

    Mit freundlichen Grüßen
    Adalbert Ruschel
    Geändert von martin.pfaff (11.05.2012 um 12:14 Uhr)
    Adalbert Ruschel
    Professor i.R. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
    Autor und Ko-Autor von Büchern und Buchbeiträgen zur beruflichen Bildung

  3. #3
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    Standard Heterogenität in der Berufsausbildung

    Beim Thema "heterogene Lerngruppen" wäre zunächst interessant zu erfahren, in welchen Kontexten - Ausbildungsbetrieb, Berufsschule, Überbetriebliche Lehrunterweisung (z.B. HWK) oder andere - solche Lerngruppen gebildet werden, wie groß diese Gruppen sind und welche heterogenen Merkmale sie aufweisen. Dann stellt sich für jede dieser Gruppen die Fragen, wo Probleme und Schwierigkeiten, aber auch positive Aspekte liegen und welche Wege und Ansätze es gibt, die ersteren zu überwinden und letztere zu nutzen.
    Gabriele Marchl, wissenschaftliche Begleitung der Modellversuche
    Geändert von martin.pfaff (21.05.2012 um 11:47 Uhr) Grund: Titel des Beitrags nachgetragen

  4. #4
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    Standard Heterogenität in der Berufsausbildung

    Um Heterogenität in der Berufsausbildung zu fördern, ist Jugendwohnen trotz seiner langen Tradition immer noch eine innovative Antwort. Besonders wenn junge Menschen und freie Ausbildungsplätze am Wohnort nicht zueinander finden, ist Jugendwohnen eine sinnvolle Lösung und bietet gleichzeitig die Chance für potentielle Auszubildende, soziale Kompetenzen wie Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität, formelles Lernen (z.B. in den Berufsschulen) und informelles Lernen (z.B. durch den Kontakt mit anderen jungen Menschen im Jugendwohnheim) infolge einer fortwährenden sozialpädagogischen Betreuung zu erweitern. Informationen finden sich auch unter folgender Website: www.projekt-jugendwohnen.de
    Geändert von martin.pfaff (21.05.2012 um 12:49 Uhr) Grund: Titel des Beitrags nachgetragen

  5. #5
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    Standard Heterogenität in der Berufsausbildung

    Betrachtet man die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Region Westmecklenburg stellt man fest, dass diese kontinuierlich ein bis vier Jugendliche zur Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs ausgebildet haben. Hierbei konnten aus einer großen Anzahl von Jugendlichen der / die vermeintlich Leistungsstärkste ausgewählt werden. Um die Ausbildungsplätze heute zu besetzen, muss ein Unternehmen sich mit der Vielfalt der wenigen Bewerber/-innen auseinandersetzen, um den oder die passende Bewerber/-in auszuwählen. Hierbei müssen Kompromisse hinsichtlich der definierten Anforderungen eingegangen werden. Zu beobachten ist, dass dieses in erster Linie über die schulischen Leistungen erfolgt, was aber eng mit der Lern- und Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und Selbständigkeit verkettet ist. Damit wächst letztendlich die Heterogenität der Gruppe der Auszubildenden im Unternehmen und stellt insbesondere die Ausbildungsverantwortlichen (ausbildenden Fachkräfte) vor neue Herausforderungen. Hier bedarf es einer externen Unterstützung, da es in den KMU sehr häufig kein hauptamtliches Berufsausbildungspersonal gibt. Ein Ansatz des Modellversuches „Vielfalt und Innovation“ in diesem Zusammenhang ist das „Externes Ausbildungsmanagement“ an diese neuen Anforderungen anzupassen.

    Ralf Marohn
    Projektleiter des Modellversuches

  6. #6
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    Standard Anforderungen an Bewerber: Kompromisse

    Zitat Zitat von ralf.marohn Beitrag anzeigen
    Betrachtet man die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Region Westmecklenburg stellt man fest, dass diese kontinuierlich ein bis vier Jugendliche zur Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs ausgebildet haben. Hierbei konnten aus einer großen Anzahl von Jugendlichen der / die vermeintlich Leistungsstärkste ausgewählt werden. Um die Ausbildungsplätze heute zu besetzen, muss ein Unternehmen sich mit der Vielfalt der wenigen Bewerber/-innen auseinandersetzen, um den oder die passende Bewerber/-in auszuwählen. Hierbei müssen Kompromisse hinsichtlich der definierten Anforderungen eingegangen werden. Zu beobachten ist, dass dieses in erster Linie über die schulischen Leistungen erfolgt, was aber eng mit der Lern- und Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und Selbständigkeit verkettet ist. Damit wächst letztendlich die Heterogenität der Gruppe der Auszubildenden im Unternehmen und stellt insbesondere die Ausbildungsverantwortlichen (ausbildenden Fachkräfte) vor neue Herausforderungen. Hier bedarf es einer externen Unterstützung, da es in den KMU sehr häufig kein hauptamtliches Berufsausbildungspersonal gibt. Ein Ansatz des Modellversuches „Vielfalt und Innovation“ in diesem Zusammenhang ist das „Externes Ausbildungsmanagement“ an diese neuen Anforderungen anzupassen.

    Ralf Marohn
    Projektleiter des Modellversuches

    Wir haben im Umfeld unseres Modellversuches einen Bildungsdienstleister kennengelernt, der in enger Kooperation mit Betrieben, Schulen, Arbeitsverwaltung, Sponsoren und vhs einen direkten Übergang von der Schule in eine betriebliche Ausbildung gestaltet.
    Die Schulen schlagen Kandidaten/Bewerber aus Abgangsklassen vor, ohne die Zeugnisse offenzulegen. Die Schüler qualifizieren sich Freitagnachmittags und Samstagsvormittags in den Werkstätten des Bildungsdienstleisters. In den Ferien absolvieren die Schüler Praktika in den kooperierenden Betrieben. Auf der Abschlußveranstaltung (einem Samstag!) des ersten Durchlaufs haben die Schüler (11 von 17) ihre Ausbildungsverträge erhalten. Das zentrale Kriterium für die Übernahme in die Ausbildung ist die durch das kontinuierliche Engagement in der Freizeit belegte Motivation und das Durchhaltevermögen.
    Alle Beteiligten waren sich einig, diese Initiative fortzusetzen zu wollen.

    Wilhelm Termath
    Modellversuch "KobA"

  7. #7
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    Standard Heterogenität in der Berufsausbildung

    Nicht aus den Augen zu verlieren ist, dass die zunehmende Heterogenität der Auszubildenden das Ausbildungspersonal vor immer komplexere Aufgaben stellt, denen sie mit dem, in ihrer eigenen Ausbildung vermittelten, Kernwissen in immer geringerem Umfang gerecht werden können. Erschwerend kommt hinzu, dass gerade in der betrieblichen Ausbildung in kleineren Unternehmen meist Fachkräfte mit einer mehr oder weniger professionellen pädagogischen Ausbildung betraut werden, die selbst einschätzen, dass sie sich mit den wachsenden komplexen Problemlagen ihrer Auszubildenden immer stärker überfordert fühlen. Kritisch ist auch anzumerken, dass der inhaltliche Umfang der Ausbildereignung nach AEVO kaum noch den heutigen Anforderungen einer qualifizierten Ausbildung entspricht. Daneben können kleine Ausbildungsbetriebe immer weniger, die oft notwendige sozialpädagogische Betreuung und Beratung für Jugendliche mit multiplen Eignungsvoraussetzungen abdecken, ohne selbst in wirtschaftlich in Bedrängnis zu kommen.
    Eine völlig andere Dimension erreichen die angespannte Ausbildungsplatzsituation und der Run auf die besten Auszubildenden im Verhältnis der ausbildenden Unternehmen untereinander. Die wachsende Konkurrenz um die geeigneten Auszubildenden macht eine Zusammenarbeit der Unternehmen in der Ausbildung bspw. in der Verbundausbildung oder mit Bildungsdienstleistern in der außerbetrieblichen Ausbildung immer unwahrscheinlicher. Die langen Jahre erfolgreich praktizierten Modelle der Verbundausbildung werden durch einen sich zuspitzenden Verdrängungswettbewerb unterhöhlt und lassen kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe zum Verlierer am Ausbildungsmarkt werden.
    Für die Auszubildenden bedeutet es, dass sich durch die veränderten ökonomischen Rahmenbedingungen aufgrund der demografischen Entwicklung ein neuer Blickwinkel auf die Verwertbarkeit ihrer beruflichen Ausbildung ergibt. Berufliche Qualifikationen unterliegen durch die heutige dynamische Entwicklung einer schnelleren Halbwertzeit, können schneller veralten und neue Ausbildungsmodelle können flexibler auf die Bedarfe der Unternehmen reagieren. Voraussetzung bleibt jedoch eine solide berufliche Ausbildung, die eine Erhöhung der Einstellungs- und Übernahmechancen ausreichend qualifizierten Fachkräfte in der kommenden Zeit erhöhen wird. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Modellversuche ist, Unterstützungsleistungen gerade diesen kleinen Unternehmen im Handwerk und im Dienstleistungsbereich anzubieten, um ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern.

    Heidi Felsche, wissenschaftliche Begleitung der Modellversuche
    Geändert von martin.pfaff (29.05.2012 um 12:52 Uhr) Grund: Titel des Beitrags nachgetragen

  8. #8
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    Standard Heterogenität in der Berufsausbildung

    Ausbildung in Teilzeit und Ausbildungsmarketing
    Was hindert Betriebe daran, trotz drohenden Fachkräftemangels noch mehr auszubilden. Bleiben die Ausbildungsplätze leer, weil es keine geeigneten Bewerber gibt? Suchen Jugendlicher eher eine schulische Ausbildung, bevor sie sich um eine Lehrstelle im dualen System bemühen. In vielen Betrieben und Projekten, so auch im Modellversuchsschwerpunkt "Neue Wege in die
    duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung" werden neue Wege beschritten. Neulich hatten wir Gelegenheit, an einem Workshop der Kontaktstelle Frau und Beruf an der IHK Ulm teilzunehmen, da ging es um die Teilzeitausbildung für Alleinerziehende Väter und Mütter. Das Interesse der anwesenden zahlreichen Betriebe an diese Ausbildungsform war sehr groß und sie wünschten sich noch mehr Unterstützung und Beratung. Bildungsdienstleistern eröffnet sich hier ein neues Handlungsfeld. Besonders überzeugend waren die Erfahrungsberichte eines Unternehmers und einer Auszubildenden mit dieser Ausbildungsform. Gibt es auch bei Euch Erfahrungen?
    Ausbildungsmarketing ist ein weiteres Thema. Es geht nicht nur um Flyer, Annoncen und Bildungsmessen. Auch hier sind wir gespannt auf Eure Erfahrungen. Wie können Auszubildende in ihrer Vielfalt und Heterogenität mit den Unternehmen zusammen gebracht werden? Viele Betriebe wissen genau: Es geht nicht um die vermeintlich Besten, also die mit den besten Schulzeugnissen, sondern um die Jugendlichen, die für den Beruf geeignet sind und die sich mit ihrem neuen Ausbildungsbetrieb identifizieren können. Wir sollten weiter darüber diskutieren. Ich freue mich jedenfalls darüber, dass unser Pinnwandthema so ein großes Interesse gefunden hat.

    Beste Grüße
    Helmut Ernst
    Geändert von martin.pfaff (31.05.2012 um 08:17 Uhr) Grund: Titel des Beitrags nachgetragen

  9. #9
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    Standard Ausbildungsmarketing

    Ausbildung ist und wird auf Grund der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Heterogenität der Auszubildenden nicht leichter, sie ist aber zur Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs in den kleinen und mittleren Unternehmen alternativ los. Bereits vor Beginn der Ausbildung müssen die Unternehmen immer größere Anstrengungen unternehmen, um ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Dieser Prozess umfasst die Gewinnung von Jugendlichen für eine duale Ausbildung, der Auswahl von geeigneten Jugendlichen und vor allem die Bindung der Jugendlichen an das Unternehmen bis zum Ausbildungsstart.
    Zurzeit ist das Verhältnis von Schulabgängern zu Ausbildungsplätzen in der Region Westmecklenburg 1:2. Das bedeutet, dass die Jugendlichen sich bei entsprechenden Leistungen ihren zukünftigen Ausbildungsplatz aussuchen können. Dieses führt dazu, dass frühzeitig geschlossene Ausbildungsverträge wieder gelöst werden oder Schulabgänger mehrere Ausbildungsverträge abschließen und sich dann sehr kurzfristig für einen Ausbildungsbetrieb entscheiden. Hieraus ergibt sich eine neue Herausforderung für die Unternehmen – die enge Bindung der Jugendlichen an das Unternehmen. Erste Erfahrungen im Modellversuch zeigen, dass über die Mitgestaltung des Berufsorientierungsprozess an Schulen ein langfristiger Bindungsprozess erfolgen kann. Handlungsorientierte Angebote für Jugendliche am Lernort Betrieb führen häufig zu einem ersten Kontakten und Kennenlernen. Ein solches Angebot wäre zum Beispiel eine Betriebserkundung. Interessierten Jugendlichen könnte dann ein Betriebspraktikum angeboten werden, welches dann bereits zu einem intensiveren kennenlernen führt. Wenn ein beiderseitiges Interesse besteht, muss dieser Prozess seitens des Unternehmens weiter gestaltet werden.
    In diesem Zusammenhang ist die Willkommenskultur in den Betrieben von außerordentlicher Bedeutung. Jugendliche spüren sehr genau ob es dem Unternehmen mit ihnen ernst ist und schlussfolgern daraus auf die Ausbildungskultur. Auszubildende betonten in Gesprächen, dass die familiäre Atmosphäre vor allem in kleinen Unternehmen ein Grund war, sich für ein solches Unternehmen zu entscheiden.

    Ralf Marohn
    Modellversuch "Vielfalt und Innovation"

  10. #10
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    Standard Nachqualifizierung unter Nutzung von Zeitarbeit

    Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung ist ein Weg zum Berufsabschluss, der auch vom BMBF-Programm "Perspektive Berufsabschluss" gefördert wird. Die Teilnehmer erwerben praktische Kenntnisse in Unternehmen und/oder bei Bildungsdienstleistern.
    In unserem Modellversuch "Brücke in die duale Ausbildung (BridA)" untersuchen wir im Teilprojekt Zeitarbeit, ob der Erwerb von Praxiskenntnissen auch im Rahmen einer Beschäftigung in Zeitarbeit erfolgen kann. Zielgeruppe sind Ausbildungs- und Studienabbrecher, junge Leute, die ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können oder wollen und schulmüde Jugendliche, die zwar arbeiten und Geld verdienen wollen, aber nicht mehr für Schule motiviert sind.
    Ein erstes Pilotprojekt ist erfolgreich angelaufen.
    An der weiteren Erprobung interessierte Zeitarbeitsfirmen, können noch am Projekt mitarbeiten. Auf diesem Weg können zusätzliches Fachkräfte gewonnen werden. Darüber hinaus zeigen die beteiligten Zeitarbeitsunternehmen Interesse an der Entwicklung Ihrer externen Mitarbeiter und heben sich von Mitbewerbern, die nur von Personaldisposition leben, ab.

    Jürgen Reißmann, Modellversuch BridA
    Geändert von reissmann.j@gesa-ag.de (20.06.2012 um 13:02 Uhr)

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